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Max Payne| Kritik 7/10

Kinostart
20.11.2008



Handlung

Das Leben des Drogenermittlers Max Payne (Mark Wahlberg) ändert sich schlagartig, als er eines Abends nach Hause kommt und seine Frau und sein Kind ermordet vorfindet. Geplagt von Alpträumen, findet Max Payne heraus, dass die synthetischen Droge "Valkyr" mit den Morden in Verbindung steht. Als dann zu allem Überfluss auch noch sein Vorgesetzter B.B. Hensley ermordet wird, findet sich Payne selbst in der Schusslinie. Denn nun wird er nicht nur des Mordes an Hensley beschuldigt und von der Polizei gejagt, auch die Mafia ist ihm auf den Fersen. Getrieben von Rachegelüsten startet er einen Feldzug gegen die Droge "Valkyr" und gegen die damit zusammenhängenden Morde an seiner Frau und seiner Tochter. Gefangen in einem Sumpf aus Intrigen, Leidenschaft und Angst begibt sich Max Payne in den Untergrund. Dort muss er nicht nur gegen die Tiefen seiner Seele ankämpfen, sondern auch gegen Dämonen die ihn zu zerstören drohen.


Filmkritik | Max Payne

Der Film Max Payne setzt den Charme und die Action der Videospieladaption bestens um. Die düstere Film-Noir Story erinnert auf den ersten Blick an Filme wie "Sin City", oder an einen der neusten "Batman" Teile und vermag sofort zu überzeugen. So düster wie das gleichnamige Videospiel, ebenso dunkel, setzt Regisseur John Moore den Film in Szene. Mark Wahlberg verkörpert dabei den gebrochenen Polizisten Payne. Dieser geht auf Rachfeldzug und bis zur Mitte des Films alleine auf Verbrecherjagd in den düsteren Straßen New Yorks. Erst dann stößt der zweite Hauptdarsteller hinzu, Mila Kunis alias Mona Sax. Der Zuschauer bekommt bestes Popcorn Kino geboten. Der Vergeltungsschlag Paynes gegen eine Unterwelt die sich nicht sofort manifestiert, der Film erzählt mit 99 min. Spiellänge die Geschichte eines Mannes der innerlich tot ist. Für Fans der Spiele erscheint diese Zeit wahrlich zu kurz sein, denn es gehen viele Handlungsstränge verloren, ebenso die Figurenentwickelungen leiden darunter, doch ein Film ist kein Spiel und lässt sich gewiss nich eins zu eins umsetzen. So wirkt der Film zwar an manchen Stellen farblos und nicht stimmig, das trübt aber den Gesamteindruck keineswegs. Auch optisch vermag der Film zu jeder Zeit zu überzeugen. Sei es die bekannte Bullett Time die seinerzeit das Videospiel so berühmt machte, oder die Dämonen mit denen sich Payne im Laufe des Films auseinandersetzen muss, der Zuschauer kommt auf seine Kosten. Insgesamt ist Max Payne ein Actionkracher der zu überzeugen vermag. Und vermutlich seit langem die beste Videospiel-Verfilmung. Davon kann sich das fade "Far Cry" eine Scheibe abschneiden.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Max Payne

© 20th Century Fox

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