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Married Life| Kritik

Kinostart
10.07.2008



Handlung

In „Married Life“, ein Film vom Independent Regisseur Ira Sachs, der im Jahre 1949 in den USA spielt, geht es um die Liebe eines alternden Mannes zu einer sehr jungen Frau, der daran denkt seine eigene Frau umzubringen. Und dies nur aus dem Grund, damit diese sich nicht in der Gesellschaft blamiert und ihr den Trennungsschmerz erspart.
Der Film handelt von dem scheinbar glücklichen Ehemann Harry Allen (Chris Cooper), der seit längere Zeit eine Affäre mit der jüngeren Kay Nesbitt (Rachel McAdams) hat. Seine eigene Frau Pat Allen (Patricia Clarkson) weiß nichts davon. Von Gewissensbissen geplagt, denkt Harry an eine Beichte. Die folgende Reaktion Pats und die daraus resultierende Scheidung könnten den gesellschaftlichen Ruf seiner Frau schädigen. Was also tun? Harry heckt einen tödlichen Plan aus.


Filmkritik | Married Life

„Married Life“ ist ein Mix aus Film Noir und Drama, verknüft mit reichlich schwarzen Humor. Durch den Gesellschaftskonflikt der prüden 50er wird der Film zudem auf die Schippe genommen.
Der Regisseur Ira Sachs verfilmt für diesen Film den Roman „Fünf Kurven in den Himmel“ von John Bingham. Sachs konnte 2005 mit dem Drama „Forty Shades of Blue“ einen großen Erfolg verbuchen, und auch an diesem Film lässt sich handwerkliches Geschick erkennen. Zudem überzeugen die Schauspieler im Film. Zum einen der Oscarpreisträger Chris Cooper als Antiheld, des Weiteren die tolle Patricia Clarkson, der überraschend gute Pierce Brosnan, mal nicht als überschätzender James Bond, und zu guter Letzt die blondierte Rachel McAdams, die die Unschuldige in diesem Film verkörpert. Auch erwähnt werden sollte das tolle Design des Films im Stil der 50er Jahre. Es überzeugt als Hommage des „alten Kinos“. Bis auf das kleinste Detail wurde dabei geachtet. Selbst geraucht wird wieder auf der Leinwand. Dies führt anscheinend auf die Vorliebe Ira Sachs an die Ästhetik der 50er Jahre zurück.

Aber der Film „Married Life“ wird nicht jeden Kinobesucher überzeugen können. Manchen wird er als zu langweilig erscheinen. Die Handlung ist auch eher eine Art Sittengemälde, wenn auch in sarkastischer Form. Der Film lässt sich Zeit mit seiner Handlung und seinen Charakteren, und das liegt eben nicht jedem. Dennoch ist der Film gelungen in seinem strategischen Aufbau, seinen Figuren und Erscheinen. Die handwerkliche Aufmachung de Filmes überzeugt, auch wenn die Handlung etwas seicht daherkommt, bleibt der Film dennoch packend.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Married Life

© Senator Entertainment AG

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Steckbrief
Regie
Ira Sachs

Darsteller
Carrie Fleming, Chris Cooper, David Richmond-peck, David Wenham, Erin Boyes, Patricia Clarkson, Pierce Brosnan, Rachel McAdams, Sean Tyson, Timothy Webber

Genre
Drama, Krimi, Romantik

Tags
Mord
Gastkritiken
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Herstellungsland
USA

Budget
12 Mio. US-Dollar




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