Love Vegas - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Love Vegas| Kritik

Kinostart
08.05.2008



Handlung

Joy (Cameron Diaz) erlebt den schwärzesten Tag ihres Lebens. Im Beisein des gemeinsamen Freundeskreises, macht ihr Lover Schluss. Auch Jack (Ashton Kutcher) ergeht es nicht besser: Er wird ebenfalls raus geworfen. Sein Vater setzt ihn vor die Türe. Zudem Zeitpunkt wissen Joy und Jack noch nichts voneinander. In Las Vegas, wo man entweder Glück im Spiel oder in der Liebe hat, lernen sich beide zufällig kennen. Nach einer wilden Nacht stellen sie am nächsten Tag verkatert fest, dass sie verheiratet sind. Kurz vor der Scheidung fordert Joy das Schicksal mit ihren letzten 25 Cent an einem Glücksspielautomaten heraus und gewinnt. Drei Millionen Dollar sind im Jackpot und die will sie auch behalten. Ihr frisch angetrauter Ehemann sieht das anders. Der Streit soll vor Gericht geschlichtet werden. Der Richter fällt ein salomonisches Urteil: Erst wenn beide ein halbes Jahr als Ehepartner leben und sich in eine Ehetherapie begeben, kann das Geld ausgezahlt werden. Beide sind über den Richterspruch alles andere als erfreut und versuchen, der Gegenseite das eheliche Leben weniger angenehm zu gestalten.


Filmkritik | Love Vegas

Das Strickmuster von „Love Vegas“ ist eigentlich bekannt, sowie im Film „E-Mail für Dich“, in dem Meg Ryan und Tom Hanks aneinander geraten. Der Leitgedanke ist auch in diesem Streifen: Was sich liebt, das neckt sich. Zwei absolut gegensätzlich Charaktere treten gegeneinander an und werden am Schluss ein glückliches Paar. Diese Liebeskomödie ist von der Handlung her sehr vorhersehbar. Die konträren Rollen und Charaktere sind klar verteilt. Auf der einen Seite Jack Fuller, der attraktive New Yorker Lebemann, Ashton Kutcher spielt ihn sehr überzeugend. Ein Typ den alle zu kennen glauben, mit dessen Freundschaft man sich gerne schmückt, der aber niemanden in sein Innerstes schauen lässt. Ebenso ist er ein glühender Verfechter der These, dass Mann und Frau nicht als Ehepartner zusammen passen. Auf der anderen Seite ist Joy McNally, sie ist der weibliche Gegenentwurf zu Jack. Sehr reserviert, korrekt und alles andere als eine Partygranate, eine attraktive Frau mit Macken.

Dem Regisseur Tom Vaughan muss man zu Gute halten, dass er bemüht war, aus einem inhaltlich sehr dünnen Drehbuch eine unterhaltsame Liebeskomödie zu drehen. Ebenso können die beiden überzeugenden Hauptdarsteller „Love Vegas“ ein wenig retten. Trotzdem hat der Streifen gewisse Längen. Schon zur Mitte des Filmes, als beide vor Gericht stehen, ist absehbar wie es am Schluss ausgeht. "Love Vegas" ist Massenware aus Hollywood, unterhaltsam aber nicht besonders neu an Ideen.


Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Love Vegas

© 20th Century Fox

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 88 - 68 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.



Trailer abspielen
Trailer zu Love Vegas abspielen

Steckbrief
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
What Happens in Vegas




Benutzername

Passwort

Anzeige