Kung Fu Panda - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Kung Fu Panda| Kritik

Kinostart
03.07.2008



Handlung

Jeder junge Mann hat irgendwann einmal den Traum ein Held zu sein. Das es Pandabären da nicht anders geht, beweist der neue Animationsstreich von Dreamworks. Po träumt in fast jeder Nacht davon, ein großer und angesehener Kung-Fu-Kämpfer zu sein, arbeitet im wahren Leben aber eher schlecht als recht im Nudelrestaurant seines Vaters. Nun steht die Ernennung des "Drachenkriegers" kurz bevor und Po möchte, entgegen dem Rat seines Vaters, unbedingt der Zeremonie beiwohnen. Der Kung-Fu-Meister Shifu hofft, dass einer seiner akkurat vorbereiteten Kämpfer, von Oogway, dem weisen und greisen Oberhaupt des Tempels, zum bereits erwähnten "Drachenkrieger" ernannt wird, um die friedliche Heimat zukünftig vor Tai Lung zu schützen. Dieser ehemalige Ziehsohn Shifus hat sich im Laufe der Zeit seiner dunklen Seite zugewandt und hat nur eines im Sinn: Die Zerstörung der Tempels und die Unterwerfung der friedliebenden Talbewohner. Durch seine (Un-)Geschicklichkeit und eine Reihe blöder Zufälle gelingt es Po - eher ungewollt - zum "Drachenkrieger" ernannt zu werden - nicht zur Freude Shifus und seiner, eigentlich für den Job vorgesehenen, Kämpfer.


Filmkritik | Kung Fu Panda

Dreamworks zieht in diesem Jahr wieder mit einer animalischen Geschichte gegen Pixar in den Ring und das gelingt um weiten besser als in den letzten Jahren. Wer einen Erwachsenenfilm erwartet, der vor Spannung platzt, sollte Kung-Fu-Panda vielleicht besser meiden, um nach einer Weile festzustellen, das man vielleicht doch etwas verpasst hat. Der Film lebt sicher nicht von einer innovativen Storyline oder atemberaubenden Effekten, dennoch gelingt es, eine sehr runde, zeitlose und feinfühlige Geschichte zu erzählen. Ganz bewusst verzichtete Dreamworks dieses Mal auf Anspielungen und Querverweise und gibt dadurch den Charakteren die Chance, sich ganzheitlich zu entfalten. Es dauert nicht lange, bis man den tollpatschigen Bären Po lieb gewonnen hat und ihm wünscht, dass er die bevorstehenden Aufgaben irgendwie meistert. Es ist weniger interessant, wie sich die Erzählung entwickelt, als viel mehr die Art und Weise dieser.
Das sich Kinder sofort in diesen Film verlieben, steht außer Frage und selbst Erwachsene, die sich den Panda mit einer entsprechenden Grundhaltung ansehen, dürften das ein oder andere mal auf die Uhr sehen - weniger aus Langeweile, als viel mehr mit der betrübten Einsicht, das es früher oder später dem Ende entgegen geht. Selbst wenn sich Po als Drachenkrieger beweist und letztendlich zu seiner Persönlichkeit findet und das Tal vor Tai Lung rettet, möchte man wissen, wie es weitergeht. Ein Hunger den Dreamworks (vorerst) nicht stillen kann, den viele andere Animationsfilme, allerdings, aber gar erst nicht wecken. All zu kritische Geister mögen bemerken, das hier eine weitere Schwäche liegt, hätte man die Geschichte doch besser abgerundet und damit auch abgeschlossen erzählt, gleichwohl ist dies aber eher den faszinierenden Charakteren als weniger der schwachen Story zu zuschreiben.

Wer sich also ohne Kinder den Kung-Fu-Panda zu Gemüte führt, sollte sich im besten Falle auf die Geschichte einlassen, um sie vollends auskosten zu können. Allen Eltern sei gesagt, dass einige Euro nach Betrachtung dieses Werkes, möglicherweise nicht vollkommen zwanglos, in den ein oder anderen Merchandise-Artikel investiert werden müssen. Und auch wenn Pixar mit "Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf" ein heißes Eisen im Feuer hat, brauchen sich die Macher von Kung-Fu-Panda im Jahre 2008 beim besten Willen nicht verstecken.


Filmkritik von Johnny Künstler

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Kung Fu Panda

© Paramount Pictures International Germany

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 67 + 51 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.




News

27.06.2008
Die deutschen Synchronsprecher für das animierte Abenteuer "Kung Fu Panda" wurden bekanntgegeben: Bettina Zimmermann, Hape Kerkeling, Cosma Shiva Hagen, Gottfried John, Thomas Fritsch und Ralf Schmitz. Also alles in allem keine unbekannten Stimmen im der deutschen Entertainmentbranche.

ältere News anzeigen
Trailer abspielen
Trailer zu Kung Fu Panda abspielen

Steckbrief
Regie
John Stevenson, Mark Osborne

Darsteller
Hans Zimmer

Genre
Animation, Eastern, Komödie

Tags
CGI, Kampfsport, Pandabär
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA

Budget
130 Mio. US-Dollar


Filmreihe


Benutzername

Passwort

Anzeige