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Krabat| Kritik 7/10

Kinostart
09.10.2008



Handlung

Krankheit, Tod und Verderben beherrschen die Zeit des dreißigjährigen Krieges, in der auch der Film „Krabat“ spielt. Nachdem der junge Krabat (David Kross) seine Mutter durch die Pest verlor, zieht er mit seinen Freunden als Musiker bettelnd durch die Dörfer um etwas Geld zu verdienen. Eine mysteriöse Stimme bringt Krabat dazu, sich von seinen Freunden zu trennen und führt ihn zu einer Mühle. Der Betteljunge Krabat findet hier eine Anstellung als Lehrling. Hier beginnt er, für eine tägliche Mahlzeit und einen Schlafplatz, eine Lehre zum Müller.
Auf dem Hof des strengen Müllermeisters (Christian Redl) findet Krabat in dem Gesellen Tonda (Daniel Brühl) einen neuen Freund. Nach kurzer Lehrzeit begreift Krabat, dass die Mühle keine gewöhnliche Mühle und ihr Lehrmeister kein gewöhnlicher Müller ist. Als er in einer Vollmondnacht entdeckt, dass statt des üblichen Getreides Knochen zu Mehl verarbeitet werden, fühlt er sich bestätigt. Krabat gelangt zu der Erkenntnis, dass die Mühle in Wahrheit eine Schule für Schwarzmagier und der Müller ein Magier ist, der seine Gesellen in der Kunst der schwarzen Magie unterrichtet. Nach und nach verfällt auch der junge Krabat der Faszination der schwarzen Magie. Den Kontakt zur Außenwelt wird den Gesellen vom Müllermeister verboten. Zwar lernt er dank der Zauberkunst Dinge zu vollbringen, die er nie für möglich gehalten hätte, aber er wird sich auch der Gefahren seines Handelns bewusst. Zudem ist er in jeglicher Hinsicht seinem Meister ausgeliefert. Als Krabat sich eines Tages in das Bauernmädchen Kantorka (Paula Kalenberg) verliebt, wittert der alte Magiermeister Gefahr. Um mit Kantorka zusammen sein zu können, muss Krabat den Kampf mit der dunklen Macht aufnehmen.


Filmkritik | Krabat

Daniel Brühl und Robert Stadlober sind nur zwei von vielen bekannten deutschen Sternchen, welche die Gelegenheit erhalten, sich mit „Krabat“ gegenüber einem Massenpublikum zu beweisen. Doch die Literaturverfilmung hat, neben dieser beeindruckenden Besetzungsliste, noch einiges mehr zu bieten. Dem Regisseur und Drehbuchautor Marco Kreuzpaintner ("Trade - Willkommen in Amerika", "Die Wolke") ist es mit der Fantasy-Geschichte „Krabat“ gelungen, einen vielleicht in dieser Form noch nie da gewesenen deutschen Film auf die Leinwand zu bringen. Der Film hält sich stark an die prominente Vorlage, lässt am Ende allerdings die Liebe über das Böse siegen. Der Erzähler Otto Sander schafft es schon zu Beginn mit der Einführung in die Geschichte, dem Film eine düstere Atmosphäre zu verpassen, die den ganzen Film über anhält.

Aufgrund des Einsatzes beeindruckender Spezialeffekte und pompöser Filmmusik lassen sich durchaus Parallelen zu thematisch ähnlichen Filmen wie „Star Wars“ und der „Herr der Ringe“-Triologie erkennen. Auch die Drehorte und die ausgewählten Bilder der Landschaften passen einfach perfekt zum Film und seiner Geschichte, denn sie entsprechen genau den dargestellten Charakteren. Natürlich tragen auch die Schauspieler mit einer durchweg guten Leistung ihren Teil zu diesem gelungenen Film bei. Besonders Daniel Brühl zeigt, nach einigen mäßigen Auftritten in internationalen Verfilmungen, was für ein Talent in ihm steckt. Aber auch die anderen Schauspieler wie beispielsweise Robert Stadlober oder Shooting-Star David Kross zeigen eine hervorragende Leistung. „Krabat“ ist zwar ursprünglich ein Kindermärchen, hat aber alles was ein gutes Schauer-Märchen benötigt und ist dementsprechend nichts für zartbesaitete Seelen (FSK 12). Eine gute Geschichte, tolle Effekte, super Schauspieler, atemberaubende Landschaften und Spannung pur machen diesen Film zu einem absoluten Muss für Kinogänger.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Karbat Premierebilder

© 20th Century Fox

Krabat

© 20th Century Fox

Kommentare


Anna ebner
22.02.2009, 13:02:56
Der film ist total toll!!!
Ich bin jetzt 12 und lese das Buch schon zum 4.mal!!!
Jedes mal ist es aufs neue super spannend!!!
David spiel die Rolle krabat echt gut!!!
das Finde ich echt total toll!!
süsse Liebe Grüße von eurer Anna!!!!!
Michelle
27.12.2008, 02:18:23
Ich bin jetzt bald 17 und hatte es so um die 12 gelesen XD

Der Film ist echt hamma, aber nur weil der üsse David mitspielt =)
Schule
07.10.2008, 10:46:13
Wir haben dieses Buch auch gerade in der Schule und es ist sehr spannend!!!
In der Projektwoche haben wir auch das Thema Krabat.
Wir nehmen an tollen Wettbewerben teil und haben Spaß..!!
=)
Kristin
03.10.2008, 14:01:27
wir lesen Krabat auch gerade in der Schule, es ist sehr spannend und man will es garnicht mehr weglegen!Wir werden mit unserer Klasse in den Film gehen!!Ich freu mich schon auf den Film!!!
kati
29.06.2008, 15:46:08
also wir habens gelesen und die meisten findens langweilig.
naja ich find es geht so aber unsere lehrerin hat uns hald au erzählt ja total tolles buch und so. ich fands ned so. film gug ich mir glaub trotzdem an. ich hab ja des buch nich ganz gelesen^^

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Steckbrief
Regie
Marco Kreuzpaintner

Darsteller
Anna Thalbach, Charly Hübner, Christian Redl, Daniel Brühl, Daniel Fripan, David Kross, Hanno Koffler, Mac Steinmeier, Moritz Grove, Paula Kalenberg, Robert Stadlober, Stefan Haschke, Sven Hoenig, Tom Lass, Tom Wlaschiha

Genre
Deutscher Film, Fantasy

Tags
Zauberei
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
Deutschland

Alternativ- bzw. Originaltitel
Carodejuv ucen




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