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Knight and Day| Kritik 5/10

Kinostart
22.07.2010



Handlung

Als June Havens (Cameron Diaz) am Flughafen dem charmanten Roy Miller (Tom Cruise) in die Arme stolpert, ahnt sie noch nicht, was für eine folgenreiche Begegnung ihr bevorsteht. Kaum an Bord kann sie gerade einmal "Hallo" sagen, bevor Miller im Handumdrehen die ersten, auf ihn angesetzten Killer umlegt, nonchalant die Boeing notlandet, June kurzerhand entführt und ab sofort nicht mehr von ihrer Seite weicht. Aber ist er wirklich der, der er behauptet zu sein? Oder treibt er ein doppeltes Spiel? Und ist June wirklich nur eine gewöhnliche Automechanikerin aus einer Kleinstadt? Kann sie mit zwei Maschinenpistolen in der Hand wirklich nicht bis drei zählen? Nichts und niemand – nicht einmal das flüchtige Paar selbst – sind so, wie sie scheinen.


Filmkritik | Knight and Day

Ein actiongeladener Tom Cruise im Bann von Scientology und eine ewig grinsende Cameron Diaz, der bei Interviews doch glatt der Name ihres Filmpartners entfallen ist. Ja, die PR-Maschinerie von "Knight and Day" war schon ganz geschickt gemacht. Dennoch ist die Action-Komödie in den USA eher verhalten gestartet. Liegt es an Cruise als Geheimagent Roy Miller? Daran scheiden sich die Geister. Die einen finden ihn nach wie vor knackig und trainiert wie in "Top Gun" oder "Mission: Impossible", die anderen glauben, dass sein Stern sinkt.

Klar ist: "Knight and Day" erfindet das Action-Rad nicht neu. Der Film lebt von seinen Charakteren und dem Script, für das Patrick O'Neill verantwortlich ist. Mit der Gute-Laune-Normalo-Blondine June Havens, die von Cameron Diaz gespielt wird, hat Regisseur James Mangold ("Walk the Line") einen interessanten Gegenpart für den alternden Cruise gefunden. Wobei auch Miss Diaz mit 37 Jahren nicht mehr die Jüngste ist und man ihr das allmählich auch ansieht. Die beiden harmonieren dennoch gut in der temporeichen Geschichte, werfen mit Sätzen wie "Keiner folgt uns, sonst bringe ich erst mich um und dann sie!" um sich und stolpern von einer Stunt-Szene in die nächste. Ob im Flugzeug, auf dem Motorrad oder im Auto - Tom Cruise kann es noch und beweist Treffsicherheit. Der nächste James Bond wird er jedoch nicht, auch wenn er im Film nahezu übermenschliche Fähigkeiten hat und scheinbar unverwundbar ist.

Teilweise wirkt die Handlung in "Knight and Day" sehr erzwungen, was dem Film einen großen Teil seiner Leichtigkeit nimmt. Auch die dauerkreischende Cameron Diaz, die von einem Knockout zum anderen rennt, springt und lacht, wird irgendwann nervig. Die Riege der Nebendarsteller bleibt, bis auf wenige Ausnahmen, leider ebenfalls ziemlich blass und so kann der Blockbuster nicht vollends überzeugen.

Um es kurz zu machen: "Knight and Day" ist kein Must-See, aber eine nette, sommerliche Action-Komödie, die mit knallharten Stunts, Special Effects, einem leichten Soundtrack und zwei energiegeladenen Hauptdarstellern besticht, ohne groß ins Gewicht zu fallen. So manche Popcorntüte dürfte zwar gehaltvoller sein, aber das ist wie immer Geschmackssache. Mangold ist in jedem Fall ein interessanter Mix verschiedener Genres gelungen, denn "Knight and Day" vereint ein wenig Romantik, eine bisschen Humor und jede Menge Action für 100 unterhaltsame Minuten.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Knight and Day

© 20th Century Fox

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