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Kiss und Kill| Kritik 5/10

Kinostart
05.08.2010



Handlung

Nach einer weiteren verkorksten Beziehung ist Jen Kornfeldt (Katherine Heigl) sicher: Sie wird sich nie wieder verlieben! Aber dann reist sie mit ihren Eltern nach Nizza – und trifft ihren Mr. Right: den schönen und weltgewandten Spencer Aimes (Ashton Kutcher). Bald leben beide frisch verheiratet in einer ganz normalen amerikanischen Vorort-Idylle. Bis es am Morgen nach Spencers 30. Geburtstag zu einer klitzekleinen Vertrauenskrise kommt. Es stellt sich nicht nur heraus, dass Spencer ein internationaler Super-Spion war - plötzlich wird er auch von einer ganzen Armee von Auftragskillern gejagt! Während die beiden Kugeln ausweichen, die netten Verwandten auf Abstand halten und in der Nachbarschaft das glückliche Paar spielen, haben sie also auch eine Menge zu besprechen.


Filmkritik | Kiss und Kill

"Kiss & Kill" gehört zu den Filmen, die man sich im Kino angucken kann, aber nicht muss. Man wird den Kinosaal zwar mit dem Gefühl, gut unterhalten worden zu sein, verlassen, aber man wird gleichzeitig auch wissen, dass man in wenigen Minuten den Film vergessen haben wird. Man kann den Film also durchaus mit dem Essen von McDonalds vergleichen: für kurze Zeit stillt er den (unterhaltungs-)Hunger, doch kurz darauf knurrt der Magen wieder.

Dennoch besitzt "Kiss & Kill" einige Vorzüge, die den Film zu einer sehenswerten Sommer-Actionkomödie machen. In erster Linie sind hier die Darsteller zu nennen. Die Hauptdarsteller Ashton Kutcher und Katherine Heigl harmonieren prächtig miteinander, als Zuschauer merkt man den beiden Mimen den Spaß an ihren Rollen auf jeden Fall an. Überboten werden jedoch beide vom alten Action-Haudegen Tom Selleck, der mit seiner Rolle als übervorsichtiger Vater für zahlreiche Lacher sorgt.

Positiv muss man dem Film auch zu Gute halten, dass er sich in keiner Minute ernst nimmt und stets ein hohes Tempo aufweist. Spätestens nach einer Dreiviertelstunde, wenn die Figuren ausreichend vorgestellt und die romantische Beziehung zwischen Spencer und Jen etabliert ist, schaltet der Film mehrere Gänge hoch und verwandelt sich in ein rasantes Actionabenteuer.

Es versteht sich von selbst, dass man im folgenden Kugelhagel auf Logik und eine glaubwürdige Story verzichten muss. Völlig absurd und überzogen hetzt das Pärchen von einer gefährlichen Situation zur nächsten - zwar vermag all dies den Zuschauer durchaus zu unterhalten, doch irgendwann wünscht man sich doch etwas mehr Tiefgang und Logik. Zudem fehlt es dem Film an Eigenständigkeit; immer wieder fühlt man sich an andere Filme erinnert - vor allem "Mr. & Mrs. Smith" kommt einem öfter in den Sinn, wenn man "Kiss & Kill" schaut. Aber auch, wenn man kein direktes Vorbild nennen kann, wirkt "Kiss & Kill" zu standardisiert und seelenlos.

Somit bleibt letztlich eine durchaus unterhaltsame Romantik-Actionkomödie, die den Zuschauer bei Laune hält, bei näherer Betrachtung aber auf Grund ihrer Sinnlosigkeit und der fehlenden Tiefe kaum im Gedächtnis hängen bleibt.


Filmkritik von Gastautor

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Kiss und Kill

© Kinowelt Filmverleih

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Alternativ- bzw. Originaltitel
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