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K-PAX| Kritik

Kinostart
2001



Handlung

K-PAX erzählt die Geschichte von Prot (Kevin Spacey), der behauptet vom Planeten K-PAX zu kommen – ein todsicheres Mittel, um ihm zu einen Aufenthalt im Psychiatrischen Institut von Manhattan zu verhelfen. Dort versucht Dr. Powell (Jeff Bridges), sich einen Reim auf diesen merkwürdigen Patienten zu machen, der über geradezu unglaubliche Kenntnisse in Astrophysik verfügt, die sogar einen befreundeten Astronomen im Planetarium der Stadt verblüffen. Prot weiß von Dingen, über die nicht einmal in der Fachpresse viel zu lesen ist.

Powell ist fasziniert von diesem Mann, der felsenfest behauptet, er werde in Kürze zu seinem Planeten zurückkehren und könne sogar eine weitere Person von der Erde dorthin mitnehmen, was einen nicht unerheblichen Aufruhr unter den anderen Patienten im Institut verursacht. In einem Wettlauf mit der Zeit versucht Powell, das "Rätsel" Prot zu lösen, da er zwar nicht daran glaubt, dass er tatsächlich ein Außerirdischer ist, aber der Meinung ist, zum Zeitpunkt der "Rückkehr" nach K-PAX werde irgendetwas Schreckliches geschehen. Im Verlauf einiger Hypnosesitzungen kommt er nach und nach den Ereignissen auf die Spur, die Prots Zustand ausgelöst haben.


Filmkritik | K-PAX

Als ich aus dem Kino kam, war mein erster Gedanke: K-PAX Mal wieder so ein Film, der uns glauben machen will, alle Insassen einer psychiatrischen Anstalt seien eine einzige große Familie. Möglicherweise stimmt das ja, aber ich habe da ehrlich gesagt meine Zweifel. Gutes Unterhaltungskino ist bekanntlich eine Sache, glaubwürdige Figuren eine andere. Ich konnte mich jedenfalls mehr als einmal des Eindrucks nicht erwehren, dass meine Gutgläubigkeit hier um einiges überstrapaziert wurde. Habe ich mich deshalb gelangweilt? Nein, eigentlich nicht, obwohl der Film nicht das Gefühl bei mir hinterließ, wirklich großes Kino gesehen zu haben, trotz der hochkarätigen Besetzung. Aber die kann bekanntlich nur so gut sein wie das Drehbuch, nach dem sie sich richten muss. Die Lösung des Rätsels war zwar letztendlich recht plausibel, der Weg, der den Zuschauer dorthin führte, jedoch nicht immer. Und ich hätte zu gern gewusst, woher Prot seine bemerkenswerten Kenntnisse in Astrophysik nun tatsächlich hatte. Schade. Ein netter Versuch, nicht mehr, nicht weniger, aber nicht wirklich ein Film, den man gesehen haben muss.


Filmkritik von Monika Hübner

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Steckbrief
Regie
Iain Softley

Darsteller
Alfre Woodard, David Patrick Kelly, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Mary McCormack, Peter Gerety, Saul Williams

Genre
Drama, Mystery, Sci-Fi

Tags
Aliens, Astronomie, Psychiater
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA, Deutschland

Alternativ- bzw. Originaltitel
Alles ist möglich

Budget
68 Mio. US-Dollar

Einspielergebnis
65 Mio. US-Dollar (weltweit)



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