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Juno| Kritik

Kinostart
20.03.2008



Handlung

Ups, Juno (Ellen Page) ist schwanger. Das hatte der toughe Teenager nicht geplant. Nach einem Flirt mit Bleeker (Michael Cera) ist es passiert. Was eine normale Schülerin völlig zum Verzweifeln gebracht hätte, geht Juno immer noch mit einer guten Portion Selbstbewusstsein an. Nicht zuletzt dank der Unterstützung ihres Vaters und seiner Frau, Junos Stiefmutter. Der Plan ist nun folgender: Juno kann sich in ihrem Alter noch nicht um ein Kind kümmern, also müssen andere Eltern gefunden werden. Und zwar gute Eltern! Da sind doch Mark (Jason Bateman) und Vanessa (Jennifer Garner), ein nettes Pärchen, das sich unbedingt Kinder wünscht. Sind das die richtigen Eltern für Junos Baby?

Der Film Juno hat 2008 einen Oscar für das "Beste Drehbuch" erhalten. Geschrieben wurde es von Diablo Cody. Hauptdarstellerin Ellen Page wurde für einen Oscar nominiert.


Filmkritik | Juno

Von Zeit zu Zeit schafft es ein Film, einen ihm nie zugetrauten Erfolg zu erzielen. So zum Beispiel „Juno“. Die erst 16 jährige mit dem gleichen Namen hatte Sex mit ihrem besten Freund. Und natürlich passiert das, was nicht passieren sollte. Juno wird schwanger. Da sie sich noch nicht reif genug für ein Baby fühlt, entschließt sie sich Adoptiveltern für ihr Kind zu suchen.

Das Drehbuch dieses Films erhielt völlig zu recht einen Oskar. Die witzigen Dialoge und die Glaubwürdigkeit der Charaktere verleihen dem Film ein ganz besonderes Charisma. Gott sei Dank verfiel man hier nicht in den sonst so üblichen Hollywood-Kitsch, sondern stöbert in den Gefühlslagen des Durchschnittsamerikaners herum und schafft es so, ganz langsam und unbemerkt, Sympathien zu wecken, für ein Mädchen dessen skurrile Beobachtungsgabe und dessen kesses Mundwerk einen begeistern müssen. Ganz so, wie die kleine Juno, ist auch die Musik. Die Musik ist abwechslungsreich und untermalt perfekt die einzelnen Situationen des Films. Die unterschiedlichen Künstler sind nicht dem Mainstream zuzuordnen, eben auch ein wenig Alternativ, wie der ganze Film. Der Soundtrack des Films schaffte es sogar in den Billboardcharts bis auf Platz 1. Juno lässt sich auch schwer mit anderen Filmen vergleichen, ein echter Independent-Film eben. Wer also mal nicht auf Action im Kino aus ist, oder auf 08/15 Filme aus Hollywood, der ist bei Juno perfekt aufgehoben.


Ein überdurchschnittlich guter Film, mit hervorragenden Schauspielern, einer sehr guten Story und schöner Musik. Ein absolut stimmiges Paket das man geschnürt hat und das noch viele Besucher begeistern wird.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Juno

© 20th Century Fox

Kommentare


Kman
29.08.2010, 21:01:40
Ein wirklich schöner Film - intelligente Unterhaltung wenn man so will. Ellen Page steht noch eine große Karriere bevor. Mit Inception hat sie es jedenfalls in das US-amerikanische Mainstreamkino geschafft.

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