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Jumper| Kritik

Kinostart
27.03.2008



Handlung

David Rice (Hayden Christensen) hat eine abenteuerliche Gabe. Er entdeckt, dass er die Fähigkeit besitzt, sich kraft seiner Gedanken zu teleportieren - zu "Jumpen". In Sekundenbruchteilen kann er sich an jeden beliebigen Ort der Welt versetzen. Und da Rice diese Gabe nun mal zu haben scheint, nutzt er sie auch. Er besucht die großartigen Sehenswürdigkeiten die der Planet zu bieten hat, und genießt sein Leben. Bis zu dem Tag, wo er zum Gejagten wird. Scheinbar gibt es neben Rice noch andere "Jumper" - Todfeinde der "Paladine"...


Filmkritik | Jumper

Mit Jumper bringt Regisseur Doug Liman einen Actionfilm auf die Leinwand, der auf einer Romanvorlage von Steven Gould basiert. Hayden Christensen, zuletzt als "Anakin" und "Darth Vader" in Star Wars 3 zu sehen, hat in "Jumper" die Rolle des jungen, anfangs introvertierten und schüchternen David inne, der inmitten seiner ersten Flirtversuche in Lebensgefahr gerät, und sich mithilfe seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten selbst rettet. Klar, dass diese neuartige Art zu Reisen ersteinmal ganz ausgeschöpft wird, und den Zuschauer an die verschiedensten Orte auf diesem Planeten mitnimmt. Was man von Google-Earth relativ unspektakulär kennt, hat Regisseur Liman durchaus bildgewaltig und effektreich realisiert.

Weniger gelungen ist ihm die untergebrachte Liebesgeschichte zwischen David und Millie, gespielt von Rachel Bilson. Das Knistern zwischen den Beiden will einfach nicht so richtig aufkommen und zudem klappt es auch nicht ganz mit der Chemie. Überhaupt kommt Hayden Christensen nicht wirklich aus sich heraus. Teilweise wirkt seine Mimik etwas eintönig und auch die Rolle des Jumper-Actionhelden könnte er besser verkörpern. In "Life as a House" oder "Shattered Glass" war er jedenfalls schauspielerisch überzeugender. Jamie Bell, in der Rolle des Griffin, spielt seinen Part wesentlich ernsthafter und glaubwürdiger. Samuel L. Jackson - gut frisiert - schafft leider nicht viel mehr als finster dreinzuschauen, während er David verbissen nachstellt. Diane Lane hätte ebenso zu Hause bleiben können. So ganz recht, erschließt sich dem Zuschauer ihre Rolle als Mary Rice nämlich nicht.

Ebenfalls fehlt die weitere Auseinandersetzung mit zuvor nur oberflächlich angekratzten Handlungen. Vor allem der erwähnte Krieg zwischen den "Jumpers" und den "Paladines" wird einfach nicht genügend beleuchtet, obwohl er doch von großer Wichtigkeit zu sein scheint. Neben einer Menge Storymaterial, das den Film scheinbar füllen soll, erwarten den Zuschauer allerdings 90 Minuten gute Unterhaltung mit schwungvollem Tempo und optisch erstklassigem Panorama.


Filmkritik von Gastautor

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Jumper

© Kinowelt Filmverleih GmbH

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27.03.2008
SPIEGEL online berichtet über Doug Limans Teleport-Abenteuer.
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USA

Budget
85 Mio. US-Dollar




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