Handlung
Der Film setzt am Ende des Vorgängerfilms „Casino Royale“ an. „Ein Quantum Trost“ beleuchtet die Anfänge des Geheimagenten weiter: Bond wurde von seiner geliebten „Vesper Lynd“ betrogen. Nun will er wissen, wer die Frau, mit welchen Beweggründen, angetrieben hat. Seine Suche nach Antworten, für das MI6 und sich selbst, führt ihn nach Haiti, Italien, Österreich und Südamerika. Auf Haiti macht er Bekanntschaft mit der verführerischen, und nach Rache dürstenden Schönheit Camille (Olga Kurylenko). Sie macht ihn mit dem dubiosen Geschäftemacher Dominic Greene (Mathieu Amalric) bekannt. Und der scheint große Pläne zu haben. Groß genug um den gewaltsamen Regierungswechsel in einem lateinamerikanischen Land zu unterstützen...
Filmkritik | James Bond: Ein Quantum Trost
Der „neue“ James Bond, Daniel Craig, präsentiert sich rau, entschlossen und dennoch stets Herr der Lage. Er bleibt in jeder Situation und sei sie auch noch so ausweglos, gewohnt britischer Gentleman. Eben genauso, wie man James Bond kennt und ihn viele Millionen Menschen weltweit seit der ersten Verfilmung im Jahr 1967 lieben.
Der neue Bond sprengt jedoch in vieler Hinsicht sämtliche bisherigen Dimensionen. Mehr als 230 Millionen Dollar verschlangen die Dreharbeiten zu „Ein Quantum Trost“. Der Zuschauer wird an exotische Orte in Südamerika verschlagen und darf kurze Zeit darauf wilden Verfolgungsjagden quer durch Europa beiwohnen.
Durchaus mutig, dass sich die Macher des Films dazu entschlossen haben, eine Fortsetzung eines Vorgängerfilms der James Bond Reihe ins Leben zu rufen. Bis dato kannte man jeden James Bond Film als in sich abgeschlossenes Kapitel. Doch mit dem neuen Gesicht und der Wandlung der bisherigen Bond-Filme durch den charismatischen Daniel Craig ist dieses Experiment durchaus gelungen. Auch der aktuelle Film lässt deutlich erahnen, dass ebenso „Ein Quantum Trost“ auf einen Nachfolger ausgelegt ist. Die Kinobesucher dürfen sich aufgrund des offenen Endes somit bereits jetzt auf eine Fortsetzung freuen.
Der aktuelle Bond Nummer 22 wird sich wohl ebenso in die Herzen der Fans katapultieren, wie dies beim Vorgängerfilm der Fall war. Die Mischung aus Anspruch und Action stimmt in dem 106-minütigen Blockbuster in jedem Fall. Man darf gespannt sein, ob das weltweite Kasseneinspiel in Höhe von 600 Millionen Dollar des Vorgängers getoppt werden kann.
Filmkritik von Gastautor