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Jack und Jill| Kritik 6/10

Kinostart
26.01.2012



Handlung

Jack Sadelstein (Adam Sandler) ist ein erfolgreicher Werbefachmann und glücklicher Familienvater, der mit seiner schönen Frau Erin (Katie Holmes) und seinen Kindern in Los Angeles lebt. Doch vor einem Ereignis graut es ihm jedes Jahr aufs Neue: vor dem Thanksgiving-Besuch seiner Zwillingsschwester Jill (ebenfalls Adam Sandler). Ihre vielen Extrawünsche und ihre sehr spezielle Art treiben Jack regelmäßig in den Wahnsinn und stellen sein ansonsten beschauliches Leben auf den Kopf.


Filmkritik | Jack und Jill

Filme mit Adam Sandler in der Hauptrolle sind immer ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gibt es die, die über seinen teils provokanten und derben Humor lachen können und jeden Streifen von ihm mit Genuss verschlingen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Zuschauer, die Sandlers Humor für primitiv und alles andere als witzig halten. Somit dürfte es keine Überraschung sein, dass auch Sandlers aktuelles Werk im Kino, "Jack und Jill", sicherlich wieder die Lager spaltet. Die Geschichte der beiden Zwillinge ist dabei nicht sonderlich ideenreich, aber immerhin dient sie als roter Faden, der sich durch den gesamten Film zieht. Und gerade zum Ende hin schaffen es Sandler und sein Regisseur Dennis Dugan, dass sogar die ein oder andere rührende Szene ihren Platz gefunden hat, in der man das Herz sprechen lässt. Das alleine ist bereits eine Tatsache, die man dem Duo in dieser Form wohl kaum zugetraut hätte.

Auch in der Besetzung der Nebenrollen bewies man ein gutes Händchen. Al Pacino spielt sich in "Jack und Jill" selbst und nimmt sich dabei gelungen aufs Korn. Ohne Skrupel parodiert er seine eigene, teils recht schroffe Art. Er bringt dabei viel Humor in den Film mit ein, was man anfangs kaum für möglich gehalten hätte. Natürlich ist Al Pacino ein Akteur, der genau weiß, was er tut. Dass er es aber gerade in "Jack und Jill" auf diese drastische Art macht, ist überraschend. Genauso gefallen kann Eugenio Derbez, der in seiner Rolle einen mexikanischen Gärtner mimt. Er entspricht dabei zu ziemlich alles Klischees, die man von einem Einwanderer nur haben kann. Doch genau diese werden von ihm immer wieder aufs Korn genommen. Jede Szene mit Derbez ist somit ein kleines Highlight.

Es verwundert letzten Endes nicht, dass Adam Sandler somit selbst trotz doppelter Besetzung für beide Hauptrollen ein wenig ins Hintertreffen gerät. Wenn er sich in Szene setzt, dann ist das - wieder einmal - mit einer Prise Fäkalhumor, ein paar Furzwitzen und in seltenen Momenten mal dem einen oder anderen gelungenen Gag. Dabei ist es vor allem die Rolle der Zwillingsschwester Jill, die zwar für viele Lacher im breiten Publikum sorgen wird, jedoch nicht immer auf Gegenliebe stoßen wird. Denn Adam Sandler spielt Jill als recht rüpelhafte und burschikose Frau, die anfangs nicht gerade die Sympathien auf sich zieht. Dass sie es letztlich doch noch schafft, ist den wenigen gelungenen Momenten im Film zu verdanken, in denen man sich auf die Beziehung zwischen den beiden Zwillingen konzentriert. Da diese aber deutlich in der Minderheit sind, wird "Jack und Jill" wohl nur echte Fans von Adam Sandler ansprechen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Jack und Jill

© Sony Pictures Releasing GmbH

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Steckbrief
Regie
Dennis Dugan

Darsteller
Adam Sandler, Al Pacino, Dana Carvey, Elodie Tougne, Katie Holmes, Natalie Gal, Nick Swardson, Regis Philbin, Rohan Chand, Shaquille O'Neal

Genre
Komödie
Gastkritiken
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Herstellungsland
USA




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