Iron Man 2 - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Iron Man 2| Kritik 6/10

Kinostart
06.05.2010



Handlung

Da die ganze Welt nun weiß, dass Milliardär und Erfinder Tony Stark (Robert Downey Jr.) der gepanzerte Superheld Iron Man ist, wird er von Regierung, Presse und der Öffentlichkeit dazu gedrängt, seine Technologie militärischen Zwecken zur Verfügung zu stellen. Stark befürchtet jedoch, sie könnte in die falschen Hände geraten und weigert sich, die Geheimnisse seiner Iron Man-Rüstung zu enthüllen. Mit Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) und James „Rhodey“ Rhodes (Don Cheadle) an seiner Seite, formt Stark neue Bündnisse und tritt fremden, mächtigen Kräften entgegen, die den Frieden und die Stabilität der Welt gefährden.


Filmkritik | Iron Man 2

Ob Jurassic Park, Spider-Man oder Sex & the City - Fortsetzungen sind in Hollywood das Salz in der Erfolgssuppe, auch wenn das Rezept nicht immer aufgeht. Nachdem es schon 2008 bei "Iron Man" ordentlich an den Kassen geklingelt hat, könnte auch "Iron Man 2" ein Volltreffer werden. Die wichtigsten Zutaten: Eine Prise sarkastischer Narzissmus in Form von Robert Downey Jr, pfeffrige Schurken wie Sam Rockwell und Mickey Rourke und eine gut dosierte Portion Erotik, verkörpert von Gwyneth Paltrow und Scarlett Johansson. Regisseur Jon Favreau köchelt all das auf großer Flamme und präsentiert ein bekömmliches Leinwand-Gericht.

Robert Downey Jr., der zuletzt als fabulöser "Sherlock Holmes" zu sehen war, schlüpft 2010 wieder in sein knackiges, rot-goldenes Heldenkostüm und ist technisch auf dem neuesten Stand. Eisenpeitsche, Elektrotransmitter, Schweißgerät - Die Bastelleidenschaft in "Iron Man 2" lässt selbst einen Mac Gyver vor Neid erblassen und keine High Tech-Wünsche offen. Aber auch abseits das Waffenarsenals hat die Fortsetzung einiges zu bieten. Der "Iron Man" ist erneut kein klassischer Held. Er ist vergesslich, trinkt mit Vorliebe und lebt nur allzu gern seinen Spieltrieb aus. Eigenschaften, die ihn von anderen patriotischen Superhelden wie Spider Man und Daredevil unterscheiden.

Inhaltlich ist die Story kurz vorm Bersten und auch der Cast platzt aus allen Nähten. Mickey Rourke gibt sich besonders russisch, Samuel L. Jackson geheimnisvoll. "Iron Man 2" versucht mit allen Mitteln, seinen Vorgänger zu übertreffen und das gelingt auch ansatzweise. Die Effekte können sich sehen lassen und überhaupt ist Teil 2 deutlich comic-lastiger. Robert Downey Jr. spielt Tony Stark erneut mit viel Hingabe und inszeniert eine unterhaltsame One-Man-Show. Überhaupt scheinen ironische Charaktere mit einem Hang zur Überdrehtheit sein Ding zu sein. Sein Konkurrent Sam Rockwell hat deshalb kaum eine Möglichkeit sich zu profilieren und geht gnadenlos unter. Rourke hat eine etwas dankbarere Rolle ergattert und gibt dem russischen, schrillen Atomphysiker die nötige Würze. Um seine Figur überzeugend darstellen zu können, hat er sich einige russische Gefängnisse und vor allem die Tätowierungen der Häftlinge angesehen. Auch wenn er nur wenig Text hat, sein Akzent sitzt.

"Iron Man 2" ist ausnahms- und überraschenderweise eine gelungene Fortsetzung, die, dank des heldenhaften Robert Downey Jr., Hunger auf mehr macht. Wie gut, dass Teil 3 bereits in Planung ist.


Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Iron Man 2

© Concorde Filmverleih

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 5 * 4 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.



Trailer abspielen
Trailer zu Iron Man 2 abspielen

Steckbrief
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Ironman II


Filmreihe


Benutzername

Passwort

Anzeige