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Ich - Einfach Unverbesserlich| Kritik 7/10

Kinostart
30.09.2010



Handlung

Umgeben von einer Armee von "Minions", gelben Zwergwesen, schmiedet der Hausherr hier seine genialen weltweiten Schurkenstreiche, deren Krönung die Entführung des Mondes werden soll. Als schillernde Mischung aus dem Grinch und Dr. Evil setzt Gru (im Original gesprochen von Steve Carell) der Menschheit übel zu. Bewaffnet mit verblüffenden Wunderstrahlern und spektakulären Allzweckfahrzeugen kämpft er gegen seinen jungen, aufstrebenden Widersacher Vector (gesprochen von Jan Delay) und zu allem Überfluss muss er sich noch um Margo, Edithund Agnes kümmern - drei kleine Waisen, die sich in den Kopf gesetzt haben, dass Gru den idealen Papa für sie abgeben würde. Ausgerechnet mit unverbesserlicher Anhänglichkeit und störrischer Zuneigung bringen die Mädchen Gru und seine Welt gehörig durcheinander.


Filmkritik | Ich - Einfach Unverbesserlich

Der computeranimierte Film "Ich - Einfach unverbesserlich" (im Original viel treffender mit "Despicable me" betitelt) stellt den ersten abendfüllenden Spielfilm des Animationsstudios Illumination Entertainment dar - und dieser muss sich qualitativ nicht hinter den Projekten der großen Konkurrenten wie Pixar verstecken.

Vor allem technisch überzeugt der Film auf ganzer Länge. Die Animationen sind absolut gelungen, die farbenfrohen Bilder sind sehr scharf und so fällt eine Bewertung der Optik absolut positiv aus.

Von der Technik abgesehen, verbindet "Ich - Einfach unverbesserlich" verschiedene Elemente von äußerst erfolgreichen Animationsfilmen, ohne jedoch dem Vorwurf ausgesetzt zu sein, eine bloße Kopie zu sein. Die Gigantomie des Superschurken erinnert an Filme wie "Die Unglaublichen", die zahlreichen Zitate auf aktuelle gesellschaftliche Ereignisse sowie der bisweilen schwarze Humor lassen an die "Shrek"-Reihe denken, die Minions wirken wie eine felllose Alternative zu Scrat aus den "Ice Age"-Filmen. Doch trotz dieser (bewussten oder unbewussten) Parallelen unterhält der Film auch als eigenständiges Werk. Sehr gut gefällt, dass sich der Film nicht nur an ein kindliches, sondern durchaus an ein erwachsenes Publikum richtet. Einige wenige schwarzhumorige Pointen dürften den meisten Erwachsenen ein Grinsen aufs Gesicht zaubern, während die jungen Zuschauer diese Art des Humors wohl nicht verstehen werden. Die kommen jedoch dank der Ungeschicklichkeit und der stoischen Gelassenheit der Minions voll und ganz auf ihre Kosten. Die gelben Gesellen sind für die meisten Gags des Films verantwortlich und werden über die gesamte Spielzeit nicht langweilig.

Auch die Geschichte des Films gerät dank einiger unerwarteter Wendungen niemals in die Gefahr, wirklich langweilig zu werden, allerdings dient sie eher als Vehikel für die Gags. Die Synchronsprecher machen eine gute Arbeit, Jan Delay klingt sehr lässig und auch Oliver Rohrbeck überzeugt - auch wenn sein nicht nachvollziehbarer Dialekt eher aufgesetzt und verwirrend wirkt.

"Ich - Einfach unverbesserlich" wird es zwar nicht schaffen, an Genre-Highlights wie "Ice Age", "Toy Story" oder "Findet Nemo" heranzureichen. Dennoch unterhält der Film über 90 Minuten auf ganzer Länge und richtet seinen Humor erfreulicherweise nicht nur an Kinder, sondern auch an Erwachsene Zuschauer.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Ich - Einfach Unverbesserlich

© Universal Pictures International Germany GmbH

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Steckbrief
Regie
Chris Renaud, Pierre Coffin

Genre
Animation, Komödie

Tags
CGI
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Herstellungsland
USA




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