Handlung
Shelley (Anna Faris) ist Playboy Bunny – sie lebt ein sorgenfreies Leben in der Playboy Villa zwischen Fitnessraum, Pool, Party und Puffins (Hugh M. Hefner) Schlafzimmer. Jedoch wird sie 27 Jahre alt und macht etwas, was kein Playboy Bunny darf – alt werden. Shelley wird aus der Villa geworfen und das heimatlose Ex-Bunny kommt auf Umwegen ins Haus der Zeta Alpha Zeta-Schwesternschaft. Hier leben sieben Frauen, die mit dem Problem kämpfen, ihr Zuhause an die Mädchen des „Phi Iota Mu“ zu verlieren. Die einzige Lösung, die Schwesternschaft benötigt dringend neue Mitglieder, wobei Shelley ins Spiel kommt. Sie bringt den weltfremden Damen die verschiedensten Dinge bei, natürlich nur in den Bereichen, in welchen sie sich auch gut auskennt, Make-up, Klamotten und Männer. Das Ex-Bunny lernt im Gegenzug von den Schwestern ein individuelles und etwas vernünftiges Leben zu führen – so kommt es zum Schluss für beide zu einem Happy End.
Filmkritik | The House Bunny

Die Autoren von „Natürlich blond“ kreierten einen neuen Film „The House Bunny“ - es handelt sich hierbei allerdings in der Tat lediglich um einen Aufguss jener tollen Komödie aus dem Jahr 2001. Nur die Hauptdarstellerin Anna Faris ist ein Volltreffer, die Rolle wurde mit ihr perfekt besetzt. Sie strahlt Herzlichkeit, die nötige Naivität und Humor aus.
Der sehr banale Streifen könnte dennoch zu einem Erfolgshit werden, da neben den vielen Action-, Horror- und Psychofilmen, welche in den letzten Monaten vermehrt die Kinos streiften, die Zuschauer auch etwas Einfaches, Lustiges und Positives sehen möchten. Vielleicht auch etwas Naives, das geistig weniger anstrengt, eine schnelle spritzige Story, die dennoch im Laufe des Filmes unerwartet Tiefe verleiht. In den Nebenrollen finden sich teilweise recht talentierte Nachwuchsschauspielerinnen wie Emma Stone oder Kat Dennings. Die Anwesenheit von Schauspieler Colin Hanks verwundert vielleicht auf den ersten Blick, jedoch verleiht er mit dem Ex-Bunny Faris einigen eher platten Szenen, den nötigen Witz.
The House Bunny ist eine recht gelungene Komödie, welche mit vielen Bunny-Klischees arbeitet. Wer einen Playboy Film erwartet, irrt. Der Humor, welcher im Film angewandt wird, ist akzeptabel, manch einem mag es vielleicht zusagen, jedoch können die gewollt spaßigen Szenen auch als fade beschrieben werden. Es handelt sich bei House Bunny um einen gut gemeinten, herzlichen Film, dessen Botschaft sich in dem Schlagwort „Toleranz“ wieder findet.
Filmkritik von Gastautor