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Horton hört ein Hu!| Kritik

Kinostart
13.03.2008



Handlung

Ein netter und etwas naiver Elefant namens Horton lebt im Dschungel und fristet ein besinnliches Dasein. Bis zu jenem Tag, als er einen Hilferuf von kleinen Lebewesen die sich Hus nennen erhält. Horton sieht ein, er ist so viel größer als die Hus, nur er kann sie vor den Menschen beschützen. Auch wenn die anderen Dschungelbewohner Hortons Plan für völlig lächerlich halten...

Das Animationsfilm ist im Hause von 20th Century Fox entstanden und zielt natürlich auf die kleineren Zuschauer ab. Deutsche Synchronsprecher sind unter anderem Christoph Maria Herbst ("Stromberg"), Anke Engelke und Malte Arkona.


Filmkritik | Horton hört ein Hu!

Theodor Seuss-Geisel verkaufte unter dem Pseudonym Dr. Seuss etwa 250 Millionen Bücher. Dennoch ist er hierzulande weitgehend unbekannt. Seine Geschichte von Horton wurde von den Blue Sky Studios farbenfroh, fantasievoll und ebenso vergnügt wie lustig realisiert, was zeigt, dass vielen Kindern bislang einiges entgangen ist. Das Bilddesign, orientiert sich bestmöglichst an denen von Theodor Seuss und die anspruchsvoll konzipierten Computergrafiken wurden bei der Filmumsetzung ziemlich detailreich und hervorragend animiert. Auch die Bewohner des Dschungels erwecken mit ihrer sehr aus der Reihe tanzenden Darstellung allerlei Sympathien. Damit entfernt sich dieser Film vor allem von den oft kläglichen Versuchen Animationsfilmen möglichst viel Realismus einzuhauchen.

In der Originalfassung sind es Steve Carell, Carol Burnett, Seth Rogen und Jim Carrey, die als erstklassige Synchronsprecher zu hören sind. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der prominent besetzten Sprecher, die auf ihre Sprechrollen wie maßgeschneidert zu sein scheinen. Die deutsche Version mit Anke Engelke und Christoph Maria Herbst kann in Sachen Wortwitz und Schlagfertigkeit vielleicht nicht ganz mithalten, allerdings erlebt man dennoch keine Enttäuschungen mit dieser Besetzung. Zwar wird nicht jeder Gag perfekt an den Tag gebracht und auch fallen leichte Schwächen im Storyaufbau auf, welche jedoch durch raffinierten Wechsel der Erzählperspektiven ausgeglichen werden. Trotzdem gelingt mit Horton hört ein Hu! ein familienfreundlicher Animationsfilm, der seinen Einstand im Jahr überzeugend feiern kann. Quietschlebendig und liebevoll präsentiert ist dieser Film durchaus eine ausgezeichnete Wahl für die ganze Familie.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Horton hört ein Hu!

© 20th Century Fox

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Steckbrief
Regie
Jimmy Hayward, Steve Martino

Genre
Animation, Komödie

Tags
CGI, Elefanten
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Horton Hears a Who!

Budget
85 Mio. US-Dollar




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