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Horsemen| Kritik 7/10

Kinostart
27.08.2009



Handlung

Seit dem Tod seiner Frau stürzt sich der Polizist Aidan Breslin (Dennis Quaid) in die Arbeit und distansziert sich dabei immer mehr von seinen beiden Söhnen Alex (Lou Taylor Pucci) und Sean (Liam James). Bei seim aktueller Fall, die Suche nach einem perversen Serienkiller, findet er neue Kraft und Lebensenergie. Die Motive dieser grausamen Morde basieren auf der Bibelgeschichte der vier Reiter der Apokalypse. Mit jeder neuen Enthüllung von Einhelheiten in dem Fall erkennt Breslin, dass es eine erschreckende Verbindung zwischen ihm und den Tätern gibt.


Filmkritik | Horsemen

Am Anfang war der Mord - kein Genre vermag, früher wie heute, so viele Menschen zu fesseln, wie das spannungsreiche Genre des Thrillers. Immer wieder begeben sich zahlreiche Kino- und Filmfans hinein in die tiefsten Abgründe des Menschen; um fassungslos das unglaubliche und entsetzliche Geschehen zu beobachten.

Wir alle kennen das Darstellungs-Erfolgskonzept des ultimativen Bösen in Form des unscheinbaren Menschen aus den eigenen Reihen: Nachbarn, Arbeitskollegen oder gar Familienmitglieder. Die vielen Geschichten der Serienmörder und ihrer erschreckenden Taten auf großer Leinwand oder auch in Bestsellerform kennen wir unter anderem aus Kassenschlagern wie „Psycho“, „Sieben“ oder „Das Schweigen der Lämmer“.

Ein nicht neues und dennoch reizvolles Konzept, mit dem sich auch Jonas Åkerlund in seinem Schocker-Streich "Horsemen" versucht; doch Åkerlund (bekannt durch das das Drama „Spun“ und die Produktion von Musikvideos) war in den vergangenen Jahrzehnten nicht der einzige. Und leider waren viele der unzähligen Versuche eher kläglich, als bewundernswert.

Horsemen“ reiht sich allerdings erfreulich standhaft in das große Repotoir der Killer-Thriller ein. Åkerlund verzichtet auf zu thriller-typische Stilmittel und liefert dennoch eine emotionale und psychisch belastende Hintergrundgeschichte, die sich mit den teilweise etwas zu blutigen Erlebnissen der Filmgegenwart vermischt; immer wieder gespickt mit mehr oder weniger großen - aber immer unerwarteten - Schockmomenten. Und natürlich fehlt dem Film auch die Prise tragischer Filmheld nicht. Zusammen mit der wunderbar düsteren Stimmung und Atmosphäre, sind somit alle nötigen Zutaten für ein fesselndes und bewegendes Gänsehaut-Drama vorhanden.

Dennoch kommt das Endresultat, im Vergleich zu so manchem Spitzenreiter des Genres, etwas schwach auf den Beinen daher. Die Story des vom Schicksal gepeinigten Helden, dem verwitweten Polizisten Aidan Breslin (gespielt von Dennis Quaid, unter anderem bekannt aus „Dragonheart“ und „8 Blickwinkel“), weist im Film zwar den stärksten, jedoch auch den durchsichtigsten Ablauf auf. Sehr undurchdacht und gar banal kommen leider der eigentliche Hauptdarsteller - der Killer - und sein Motiv daher; was beim Zuschauer ab und an gar zu Frust und herber Enttäuschung führt.

Alles in allem reiht sich „Horsemen“ sehr geschickt in die Historie der definitiv genresehenswerten Thriller ein; eine Spitzenposition in den Reihen der wirklich prägenden wird sich der Streifen aber wohl kaum ergattern können…


Filmkritik von Gastautor

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Horsemen

© Concorde Filmverleih

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