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Harry Potter und der Halbblutprinz| Kritik 9/10

Kinostart
16.07.2009



Handlung

Für Harry Potter (Daniel Radcliffe) und seine Freunde bricht das sechste Jahr an der Zauberschule Hogwarts an. Zudem bricht für unsere Freunde ein Jahr der Teenager-Hormone an und Eroberungen sowie Eifersüchteleien stehen an der Tagesordnung. Doch ist dies nur ein kurzer Ausflug in die menschlichen Gefühle, denn ein dunkler Schatten liegt über der Zauberschule. Voldemorts Einfluss auf die Welt der Muggels wird immer größer und auch in Hogwarts kann man sich nicht mehr sicher sein. Während Dumbledore (Michael Gambon) sich bemüht Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten und dafür seinen alten Freund Professor Horace Slughorn engagiert (Jim Broadbent), vermutet Harry die Gefahr direkt in der Zauberschule.


Filmkritik | Harry Potter und der Halbblutprinz

Es beginnt alles mit einem kleinen Flirt in einem Café und hört sich ganz nach einer Romanze an. Ganz falsch ist diese Annahme nicht, denn in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ sind aus Kinder erwachsene Teenager geworden und die entdecken gerade die erste große Liebe. Ron liebt Hermine und Hermine liebt Ron, doch die beiden bringen die magischen drei Worte nicht über die Lippen. Um den anderen eifersüchtig zu machen, knutscht Ron mit Lavender rum, bis diese schmerzlich erkennen muss, wem sein Herz wirklich gehört. Bei Harry nähern wir uns endlich dem langersehnten Happy End mit Ginny Weasley. Manch einer kritisiert, dass in diesem Teil zu großen Wert auf Liebe und Romantik gelegt wurde, doch gerade das verleiht dem Film etwas lebendiges. Es geht schließlich darum, wie Kinder zu Erwachsen werden. Gruselig und düster wird es zum Ende des Films noch genug. Und von Liebe und Romantik haben wir in den nächsten beiden Teilen wohl eher nichts zu erwarten.

Doch viel Zeit für Romantik bleiben Harry und seinen Freunden dann doch nicht. Diesmal heißt es nicht nur die Zaubererwelt zu retten, sondern auch die Welt der Muggel, die mittlerweile nicht mehr vor den Angriffen der Todesser sicher ist. Erster großer Kracher des Films ist der Einsturz der Milleniumbrücke, wofür viele Computer Tricks nötig waren, um es so realistisch aussehen zu lassen. Das Mal von Lord Voldemort erscheint am Himmel und die Muggel verstehen nicht, was um sie herum geschieht. Diese Szenen sind so realistisch dargestellt, dass es wie ein Wunder scheint, dass die Brücke in Wahrheit noch steht. Man wird sofort von der Grausamkeit der Todesser gebannt. In der Welt der Zauberer zeigt sich das ganze Ausmaß der Krise besonders in der Winkelgasse, alle Läden sind zerstört oder die Inhaber geflüchtet. Einzig Weasleys Zauberhafte Zauberscherze florieren, denn in einer Zeit des Grauens ist es wichtig ein wenig Spaß und Freude aufrecht zu erhalten. Die Macher dieses Harry Potters Streifens haben sich große Mühe mit dieser neuen Location gegeben. Alles ist bunt und wirkt so echt. Man möchte am liebsten selbst hingehen und in die Fantasie und Zauberei dieser kleinen Welt eintauchen. Dank David Yates wurden besonders die glücklichen und witzigen Szenen des Buches von Joanne K. Rowling hervorgehoben um den Zuschauer langsam auf die Katastrophe am Ende vorzubereiten. Harrys zu Hause, Hogwarts und auch der niedergebrannte Fuchsbau, bieten keine Sicherheit mehr. Harry, Ron und Hermine sind gezwungen nun ganz schnell erwachsen zu werden, denn Harry hat eine lebensgefährliche Aufgabe zu erfüllen.

Für „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wurde Oscarpreisträger Jim Broadbent als Professor Slughorn verpflichtet. Dessen Erinnerung wird der Schlüssel für Dumbledore und Harry im Kampf gegen das Böse sein. Der Schauspieler ist eine wahre Bereicherung für das Filmteam und überzeugt mit Witz und gespielter Verwirrtheit. Es wird wohl kaum Zuschauer geben, die die Bücher der Autorin Joanne K. Rowling nicht gelesen haben, aber diese Wenigen sind in diesem Teil so ziemlich verloren. Denn die Hintergründe und etwa die Doppelrolle von Professor Snape werden wenig bis gar nicht beleuchtet. Wir erfahren einzig und allein was Horkruxe sind und können ihre weitere Bedeutung in den nächsten beiden Filmen erahnen. Der letzte Harry Potter Film verzauberte mehr als sieben Millionen Fans. Vielleicht kann „Harry Potter und der Halbblutprinz“ das noch toppen.


Filmkritik von Gastautor

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© Warner Bros. Pictures

Harry Potter Publishing Rights © J.K.R.
Harry Potter characters, names and related indicia are trademarks of and © Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Harry Potter und der Halbblutprinz

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