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Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft| Kritik 8/10

Kinostart
12.11.2009



Handlung

Als Professor Parker (Richard Gere) eines Tages nach der Arbeit einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof findet, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft ist. Während seine Frau (Joan Allen) den kleinen japanischen Akita-Hund sehr zögerlich aufnimmt, wird Parkers Herz von Hachiko im Sturm erobert. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hachiko jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder ab. Bis er eines Tages vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens wartet.

Filmkritik | Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

Filme mit vierbeinigen Helden sind in letzter Zeit wieder in Mode gekommen. Auch Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft ist ein weiterer, sehr vielversprechender, Film aus dieser Kategorie. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde bereits vor 20 Jahren in Japan verfilmt. Hachiko kommt pünktlich zur Weihnachtssaison in die deutschen Kinos, war aber bereits im Sommer auf dem International Film Festival in Seattle zu sehen.

In dieser Hollywood Version der Hachiko Geschichte spielt Richard Gere einen amerikanischen Professor, der einen Akita Hundwelpen aufnimmt. Zentraler Punkt der Geschichte ist die Treue des Hundes, der jeden Nachmittag am Bahnsteig auf sein Herrchen wartet, auch noch zehn Jahre nach dessen Tod (Akita Hunde gelten als besonders treue Hunde, die ihre Besitzer jedes Mal äußerst freudig begrüßen).

Hauptkritikpunkt an diesem Film ist sicher die Amerikanisierung. Zwar spielen Richard Gere und Joan Allen den Part von Mr. und Mrs. Wilson mit Hingabe, jedoch stört die Versetzung der Geschichte von Japan nach Amerika. Da dies jedoch höchstens den Zuschauern auffällt, die auch das Buch gelesen haben, ist es kaum als Negativpunkt anzumerken. Beide Hauptdarsteller haben genügend Erfahrung auch mit ernsthaften Rollen, dass Sie die sensible Balance der von Lasse Hallström umgesetzten Geschichte dem Zuschauer nahe bringen können. Die Emotionen wirken natürlich und nicht überzeichnet, wie es in Hollywood Filmen gerne vorkommt.

Regisseur Lasse Hallström (bekannt durch Filme wie „Wir Kinder aus Bullerbü“ und „Schiffsmeldungen“) hat die Geschichte von Hachiko wunderbar sensibel verfilmt. Die eigentlich recht traurige Geschichte wird von Hallström so umgesetzt, dass man immer das Gefühl hat, einen wunderbaren Film zu sehen und nicht ein von der Taschentuchindustrie gefördertes Werk. Die positiven Elemente, etwa wie sich die Bewohner des kleinen Städtchens gemeinsam um den am Bahnsteig wartenden Hund kümmern, sind Balsam für die Seele. Im Gegensatz zu den meisten Filmen der Vorweihnachtszeit ist Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft ein angenehm besinnlicher Film für die ganze Familie.

Der wahre Hachiko wartete übrigens am Tokyoter Bahnhof Shibuya jeden Nachmittag von 1925 bis 1935 auf sein verstorbenes Herrchen. Heute steht dort eine Bronzestatue von dem in ganz Japan bekannten Akita. Wer sich aufgrund des Filmes für die Geschichte von Hachiko interessiert, sollte mit der Lektüre des Buches jedoch besser etwas abwarten und ihn nicht mit dem Film vergleichen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

© PROKINO Filmverleih GmbH

Kommentare


SuSiSonnenschein
02.03.2011, 18:57:04
ist der Film so ans Herz gegangen dass ich 2 Tage lang mit WEinen und Nachdenken beschäftigt war. Ich habe selber Tiere derzeit sogar ein chr. krankes Tier was tierarztmässig sehr ins Geld geht ( 200 Eur Medikamente uns Futter pro Monat ) ES ist manchmal frustrierend alles zu ermöglichen und sehr kräftezehrend auch seelisch weil man mit seinem Tier immer mit fühlt aber letzenendes gibt mir meine Wohungskatze so viel Liebe und Dankbarkeit und Aufmerksamkeit und Treue zurück dass ich sagen kann es lohnt sich für mich für mein Tier zu leben und es macht mich glücklich. Der Film lehrt mich, dass man für sien Tier besser vorsorgen sollte wenn man selber mal krank oder sterben sollte. Ein Tier sollte immer meherere Bezugspersonen haben das habe ich aus dem Film gelernt.Ich hab ez.B. für meinen Freund einen Therapieplan an der Pinnwnad mit allen Medikamenten aufgelistet für den Fall der Fälle.
Man trägt Verantwortung für sein Tier man muss vorsorgen besonders wenn man Alleinstehend oder schön älter ist ....
Und ich verstehe auch nicht warum die Widtwe das Land verlassen hatte statt sich dem Tier anzunehmen und mit dem Tier zusammen weiter zu leben. Ich finde es grausam wenn Tiere so hin und her geschoben werden und sie am End enur noch in der Vergangenheit leben wie es auch manchen Menschen im Leben passiert.Die story hätte schöner ausgehen können so denke ich... Mein Appell ann Euch : Bitte sorgt ernsthaft für den Notfall vor und sorgt dafür dass Euer Tier auch eine weitere Bezugsperson hat ( Gatte, Kinder, Geschwister oder ein Nachbar ) damit das Tier am Ende nicht der Leidtragende ist.Das Tier muss zu Lebzeiten schon meherere Bezugspersonen haben, es ist fatal ein Tier nur auch sich selber zu fixieren. Man muss besser vorsorgen egal ob man jung oder alt ist weil man das seinem Tier einfach schuldig ist!!Das ist meine persönliche Meinung dazu.ICh hab ebereits auch für den Notfall vorgesorgt und ich könnte das nicht erttagen wenn mein Tier mir so

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Steckbrief
Regie
Lasse Hallström

Darsteller
Jason Alexander, Joan Allen, Kevin Decoste, Richard Gere, Robbie Collier Sublett, Robert Capron, Sarah Roemer

Genre
Drama

Tags
Familie, Hunde
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Hachi




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