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G-Force - Agenten mit Biss| Kritik 4/10

Kinostart
15.10.2009



Handlung

Cool, überlegt und zielorientiert führt Meerschweinchen Darwin sein Team um Adrenalin-Junkie Blaster und die attraktive und schlagfertige Kampfsportlerin Juarez an. Diese drei willensstarken Meerschweinchen ergänzen Fliege Mooch, Spezialist für Luftaufklärung und Maulwurf Speckles, unbestrittene Koryphäe in Sachen Computer- und Informationstechnologie, zu einer einmaligen Elite-Einheit mit dem Namen G-Force. Ihre rasante Mission kreuzen unverhofft Meerschweinchen Hurley, ein Faulenzer und Vielfraß wie er im Buche steht, und Hamster Bucky, der mit Eifersucht sein Revier – eine Tierhandlung – verteidigt. Ausgestattet mit dem besten, was das derzeitige Nanotechnik- und Hightech-Equipment hergibt, liegt die Welt im Kampf gegen den wahnsinnigen Millionär Leonard Saber (Bill Nighy) nun in ihren Pfoten!


Filmkritik | G-Force - Agenten mit Biss

Dass man Familien mit Kindern immer dann ins Kino locken kann, wenn es dort Tiere in den Hauptrollen zu sehen gibt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Noch stärker ist der Drang der Kleinen in die Lichtspielhäuser, wenn die behaarten Gesellen auf der Leinwand auch noch sprechen können. Das waren wohl die wichtigsten Voraussetzungen für den Dreh von "G-Force - Agenten mit Biss", denn hier spielen drei sprechende Meerschweinchen die Hauptrolle. Der unter der Regie von Hoyt Yeatman entstandene Film macht dabei von der ersten Sekunde an klar, worum es ihm geht: Für Familien kompatible Action mit animierten Tieren, die man in einen Realfilm eingebaut hat.

Die Story ist dabei eigentlich nur Mittel zum Zweck. Die Spezialtruppe der Meerschweinchen sind die Helden, die den Bösewicht davon abhalten müssen die Welt zu zerstören. Nach dem Scheitern ihrer ersten Mission müssen sie ihren Dienst jedoch quittieren und sich selbst rehabilitieren. Besonders einfallsreich ist man dabei nicht gewesen, denn wirklich fesseln kann diese Geschichte niemanden mehr. Zu oft schon gab es vergleichbare Stories und auch die eingebauten Botschaften an die Zuschauer bringen einen zum Gähnen: Nicht die Abstammung ist wichtig für den Erfolg, sondern das eigene Handeln. Zudem gibt es noch einen erhobenen Zeigefinger im Bezug auf Tierquälerei sowie die Entwicklung des eigenen Selbstbewusstseins - fertig ist der 08/15-Streifen aus Hollywood, den man sich eigentlich schenken könnte.

Warum es nun doch noch ein paar wenige Gründe gibt, warum sich ein Kinobesuch im Falle von "G-Force - Agenten mit Biss" lohnen könnte, ist den Effekten des Streifens zu verdanken. Der von Jerry Bruckheimer produzierte Film hat nicht umsonst Special Effects-Veteran Hoyt Yeatman als Regisseur spendiert bekommen. Bereits die Eröffnungsszene glänzt mit rasenden Schnitten, tollen Kamerafahrten und abgefahrener Action. Eigentlich ist so der Grundstein für einen tollen Actionfilm gelegt und zumindest im Bezug auf die Effekte kann sich Yeatman nichts vorwerfen lassen. Die Animationen der Meerschweinchen und ihrer tierischen Begleiter sind allererste Sahne. Die immer mehr in Mode kommenden 3D-Effekte wurden geschickt in das Geschehen eingestreut und verfehlenden an den passenden Stellen ihre Wirkung nicht. Auch im Bezug auf die restlichen Visual Effects kann sich wohl niemand beschweren - Yeatman ist mit seiner Erfahrung in Filmen wie "Con Air", "Abyss" oder "The Rock" einfach der perfekte Mann für den großen Knall auf der Leinwand.

Dennoch können die polierte Optik und die überzeugenden Effekte nicht darüber hinweg täuschen, dass "G-Force - Agenten mit Biss" einfach die notwendige Substanz fehlt. Die nicht konkret ausgearbeiteten Charaktere wirken blass und austauschbar, nervige Sidekicks zwingen dem Zuschauer oft nur ein angewidertes Lächeln ins Gesicht und wenn man man 89 Minuten das Kino verlässt, hat man den Film auch schon wieder vergessen. Schade, aber das Geld kann man sich sparen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

G-Force - Agenten mit Biss

© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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Steckbrief
Regie
Hoyt Yeatman

Darsteller
Bill Nighy, Justin Mentell, Kelli Garner, Loudon Wainright, Mini Anden, Piper Mackenzie Harris, Tyler Patrick Jones, Will Arnett, Zach Galifianakis

Genre
Abenteuer, Animation, Komödie

Tags
CGI, Fliege, Hamster, Kampfeinheit, Kleintier, Maulwurf, Meerschweinchen
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Herstellungsland
USA

Budget
150 Mio. US-Dollar




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