Fremd Fischen - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Fremd Fischen| Kritik 6/10

Kinostart
16.06.2011



Handlung

Das Leben der New Yorker Anwältin Rachel (Ginnifer Goodwin) könnte so schön sein. Sie ist attraktiv, erfolgreich, beliebt und hat in Darcy (Kate Hudson) eine richtig gute Freundin. Zum absoluten Glück fehlt eigentlich nur noch der richtige Mann. Aber dann landet Rachel an ihrem dreißigsten Geburtstag ausgerechnet mit dem überaus gutaussehenden Dex (Colin Egglesfield) im Bett, den sie seit Studienzeiten anhimmelt. Dummerweise ist Dex bereits verlobt – und zwar mit Darcy. Die Hochzeit der beiden steht unmittelbar bevor und Rachel ist hin- und hergerissen: Soll sie sich als loyale Freundin erweisen? Oder um ihre große Liebe kämpfen?


Filmkritik | Fremd Fischen

Wie heißt es so schön? Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin. In der romantischen Komödie von Regisseur Luke Greenfield ("The Girl Next Door") dreht sich - passenderweise - alles um dieses Thema, denn Ginnifer Goodwin ("Mona Lisas Lächeln", "Er steht einfach nicht auf Dich!") und Kate Hudson ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen", "Der verbotene Schlüssel") stehen auf denselben Mann (Colin Egglesfield). Klingt im ersten Moment nicht besonders neu und "Fremd Fischen" schafft auch keine Genre-Überraschung, erweist sich aber dennoch als nette, kurzweilige Unterhaltung für alle, die es seicht mögen.

Die klassische "zwei-Frauen-ein-Mann-Konstellation" lebt dabei, zumindest teilweise, von ihren Darstellern. Kate Hudson schlüpft mal nicht in die Rolle der Super-Duper-Blondine, sondern mimt die absolute Nervensäge. Und übertreibt. Nach den 113 Minuten RomCom hat man vorerst genug vom ewigen Sonnenscheinchen und ist froh, dass ihr der Saft abgedreht wird. Ginnifer Goodwin hat da schon den etwas besseren Part erwischt. Sie spielt die selbstlose Freundin, die niemals aus dem Schatten ihrer Busenfreundin und Schwester im Geiste tritt, damit aber mehr als unglücklich ist. Ihr Charakter ist sympathisch, gleichzeitig aber auch langweilig. Überhaupt ist es die Würze, die "Fremd Fischen" fehlt. Auch Schönling Colin Egglesfield ("Frau mit Hund sucht Mann mit Herz"), der scheinbar einen Werbevertrag mit einem Zahnpasta-Hersteller hat, kann nichts mehr retten.

Die Story hat man bereits zu oft gesehen. Ob "Bride Wars - Beste Feindinnen", "When in Rome", "27 Dresses" oder "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" - das Script ist irgendwie immer das Gleiche. Man schaut es sich ein Mal an und hat damit auch genug gesehen. Dieses Schicksal ereilt auch die Komödie von Greenfield. Obwohl die Buchvorlage von Emily Griffin ein Erfolg war, lahmt der Film. Er ist unspektakulär, streckenweise schon fast einschläfernd. Wer knapp 1,5 Stunden nicht groß nachdenken möchte oder einfach nur ein wenig Liebe braucht, dürfte bei "Fremd Fischen" auf seine Kosten kommen. Alle anderen erwartet nichts Besonderes, sondern schlicht eine nette Komödie.


Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Fremd Fischen

© Tobis Film

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 141 - 41 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.



Trailer abspielen
Trailer zu Fremd Fischen abspielen

Steckbrief
Regie
Luke Greenfield

Darsteller
Ashley Williams, Colin Egglesfield, Geoff Pierson, Ginnifer Goodwin, Jill Eikenberry, John Krasinski, Kate Hudson, Leia Thompson, Steve Howey

Genre
Drama, Komödie, Romantik
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Something Borrowed




Benutzername

Passwort

Anzeige