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Freche Mädchen| Kritik

Kinostart
17.07.2008



Handlung

Mila (Emilia Schüle) ist 14 Jahre alt und Legasthenikerin. Der Teenager aus der Klasse 8b hat eine junge Mutter (Anke Engelke), die eine liebenswerte bis nervtötende Chaotin ist und zwei Super-Freundinnen, Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel). Gemeinsam hecken die drei Mädchen den Plan aus, ihre beruflich strenge aber privat einsame Deutschlehrerin (Anna Böttcher) mit dem leicht kautzigen Musikkollegen (Piet Klocke) zu verbandeln. Doch die Folgen dieser "Pfadfinderinnentat" sind unübersehbar. Sie stürzen Mila in einen ganzen Ozean verwirrender, bisher unbekannter Gefühle. Ein junger Lehrer und ein neuer Mitschüler (Wilson Ochsenknecht) spielen in diesem Beziehungsreigen eine nicht unbedeutende Rolle.


Filmkritik | Freche Mädchen

"Freche Mädchen" ist ein turbulenter Coming-Of-Age-Streifen um Liebe, Jungs, Freundinnen, Zickereien, Beziehungen und Eltern. Die literarische Vorlage für die Komödie bilden die Mila-Hanna-Kati-Bücher. Constantin Film hat sich die Rechte an der beliebten Jugendbuchreihe "Freche Mädchen - Freche Bücher" gesichert. Die Geschichten über die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe für Mädchen ab 12 sind mittlerweile in 17 Sprachen übersetzt und wurden weltweit bisher mehr als fünf Millionen mal verkauft.

Produzent Ulrich Limmer ("Das Sam in Gefahr", "Der Räuber Hotzenplotz") und Regisseurin Ute Wieland ("FC Venus") bieten wie immer solide Qualität. "Freche Mädchen" ist eine beschwingte Sommerkomödie für Teenies.
Die Geschichte wird, ein Glücksfall der Dramaturgie, aus dem Blickwinkel von Mila erzählt - Emilia Schüle spielt das Mädchen ganz zauberhaft. "Freche Mädchen" ist mit Tempo inszeniert. Das unterscheidet diese Teenie-Komödie von vielen Fließbandprodukten.

Nur schade, dass die Erwachsenen stellenweise wie Knallchargen agieren, mit einem völlig übertriebenen Spiel, dicht an der Karikatur. Ganz so peinlich wie bei den "Wilden Kerlen" wird es bei den "Frechen Mädchen" dann doch nicht. Sehr sparsam geht "Freche Mädchen" dagegen mit dem Mittel der Ironie um. Etwas mehr Distanz, die lächeln lässt, hätte diesem Film ganz gut zu Gesicht gestanden. So aber funktioniert "Freche Mädchen" als eine ernste Komödie - ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. "Freche Mädchen" will an den großen Erfolg der Cornelia-Funke-Verfilmungen "Die wilden Hühner" und "Die wilden Hühner und die Liebe" anknüpfen. Die aber bleiben - aus der Sicht eines Erwachsenen - die besseren und auch frecheren Filme. Aber "Freche Mädchen" muss den Erwachsenen ja auch gar nicht gefallen. Dies ist schließlich ein Film für Mädchen.


Filmkritik von Gastautor

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Freche Mädchen

© Constantin Film Verleih GmbH

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