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Forbidden Kingdom| Kritik 8/10

Kinostart
16.04.2009



Handlung

"Forbidden Kingdom" beginnt mit Jason Tripitikas (Michael Angarano), einem Jungen aus Boston dessen Vorliebe den Kung Fu Filmen gilt. Jason hat ernsthafte Probleme, "Karate Kid"-like, mit einem Vorstadt-Tyrannen und seiner Jugendbande. Dennoch führen unglückliche Umstände dazu, dass er ihnen hilft, seinen Freund, den Chinesen Hop (Jackie Chan), zu überfallen. In dem anschließenden Kampf wird Hop erschossen und Jason stürzt vom Dach des Gebäudes, jedoch nicht bevor er einen mysteriösen chinesischen Stab zu fassen bekommt. Anstatt in seinen sicheren Tod zu fallen, transportiert der Stab Jason zurück in das antike China. Seine Aufgabe ist es nun, den Stab seinem rechtmäßigen Besitzer zurückzubringen, dem sagenumwobenen Affenkönig (Jet Li).


Filmkritik | Forbidden Kingdom

Treten in einem asiatischen Film Jackie Chan und Jet Li nebeneinander auf, dann ist das in etwas vergleichbar mit einem amerikanischen Streifen, in dem Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger nebeneinander spielen. „Forbidden Kingdom“ ist ein Kung-Fu Abenteuer, das seine asiatischen Wurzeln zwar zu verstecken versucht, das dafür aber mit einem sehr kinderfreundlichen Fantasy Szenario aufwartet. Regisseur Rob Minkoff gelingt es ausgezeichnet, den eher komödiantischen Kampfstil Jackie Chans mit dem ernsthafteren Ansatz Jet Lis zu kombinieren. Gerade dies war von den meisten Kritikern bereits im Vorfeld stark angezweifelt worden. Minkoff gibt offen zu, nicht besonders viel von asiatischen Legenden zu wissen, daher musste er sich ein wenig einarbeiten. Heraus gekommen ist eine Geschichte, die sich lose an der Erzählung „Die Reise nach Westen“ orientiert und die gespickt ist mit zahlreichen Charakteren der chinesischen Mythologie.

Die Handlung erfindet dabei das Rad keineswegs neu, im Gegenteil – alles, was man zu passieren erwartet, passiert auch. Der Film lebt von der amüsanten Ausgangslage: Ein Teenager, der nichts auf der Welt mehr liebt als Kung-Fu Filme und dessen Zimmer wahrscheinlich gepflastert mit Jackie Chan und Jet Li Postern ist, begibt sich mit eben diesen beiden auf eine abenteuerliche Reise. Chan und Li harmonieren gut miteinander und man merkt ihnen den Spaß sichtlich an, auch wenn Li wahrscheinlich das größere Zugeständnis an den mehr comedy-orientierten Stil des Films machen musste.

Die Actionsequenzen sind sehr ästhetisch in Szene gesetzt, auch wenn es eine Spur zu viel davon gibt. Verantwortlich für die Kampfchoreographie war übrigens Woo-Ping Yuen ("Matrix", "Tiger & Dragon" und "Kill Bill"), der einmal mehr ein wahres Kung-Fu-Ballet inszeniert. Aber eben ein wenig zu viel davon. „Forbidden Kingdom“ ist ein mythisches Märchen von fast epischer Dimension, angereichert mit den wunderschönen Landschaftsaufnahmen der sehr atmosphärischen Settings, herausragend choreographierten Kampfszenen und zwei gestandenen Veteranen, die sich glücklicherweise nicht allzu ernst nehmen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Forbidden Kingdom

© Central Film Verleih GmbH

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Steckbrief
Regie
Rob Minkoff

Darsteller
Collin Chou, Jackie Chan, Jet Li, Li Bingbing, Liu Yifei, Michael Angarano

Genre
Action, Eastern
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Herstellungsland
China, USA




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