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Final Destination 4| Kritik 5/10

Kinostart
03.09.2009



Handlung

Eigentlich wollte Nick O’Bannon (Bobby Campo) nur einen spannenden Tag beim Autorennen erleben – doch plötzlich durchzuckt ihn die schreckliche Vision bizarrer Ereignisse, die auf der Piste zu einer Massenkarambolage führen: Brennende Wrackteile schlagen in der Tribüne ein und bringen sie zum Einsturz – Nicks Freunde finden dabei einen grausigen Tod. Als Nick aus diesem furchtbaren Albtraum erwacht, versucht er seine Freundin Lori (Shantel VanSanten) und ihre Freunde Janet (Haley Webb) und Hunt (Nick Zano) hektisch davon zu überzeugen, die Tribüne sofort zu verlassen. Und tatsächlich verwandelt sich Nicks entsetzliche Vision Sekunden nach ihrer Flucht in eine reale Katastrophe. Die Gruppe glaubt dem Tod entkommen zu sein und feiert ihr neu gewonnenes Leben. Doch für Nick und Lori ist dies leider erst der Anfang: Wieder hat er Visionen von kommenden Ereignissen – bald sterben die Überlebenden des Unglücks einer nach dem anderen auf zunehmend schaurige Art. Nick muss den Tod ein für alle Mal überlisten – bevor ihn dasselbe Schicksal ereilt.


Filmkritik | Final Destination 4

Bereits dreimal durften mehr oder weniger bekannte Schauspieler dem Tod von der Schippe springen, nur um im Laufe eines Films dann doch der Reihe nach vom Sensenmann geholt zu werden. Die "Final Destination"-Reihe glänzt von Beginn an mit einer starr angesiedelten Grundhandlung, die bisher in jedem der Teile gleich war. Auch für den vierten Teil hat man an diesem Konzept natürlich keinerlei Änderung vorgenommen. Der geschickt inszenierten Actionszene am Anfang, die für viele sicherlich das Highlight des Streifens darstellen wird, folgt die langsame Erkenntnis der Protagonisten, dass sie ungeplanter Weise mit ihrem Leben davon gekommen sind. Danach wird langsam aber sicher klar, dass man dem Tod eben nicht entkommen kann und sich der finstere Geselle mit der Sense seine Opfer der Reihe nach zu sich holen möchte.

In diesem Punkt ist "Final Destintaion 4" absolut austauschbar im Vergleich zu den vorigen Teilen. Inszeniert wurde die vierte Inkarnation des Horror-Thrillers dabei von David R. Ellis, der sich bereits für den zweiten Teil verantwortlich zeigte. Auch Produktionen wie "Waterworld", "Snakes on a Plane" und "Final Call" gehen mit auf sein Konto, wobei er in den letzten beiden Filmen komplett die Regie übernahm. Man sieht dem Streifen an, dass sich Ellis dabei im Genre durchaus wohl fühlt und weiß, was der Zuschauer sehen möchte. Somit sollte man keinen hoch trabenden Film mit tief greifenden Dialogen erwarten, sondern ein spaßiges Popcorn-Kino mit jeder Menge Action und toll inszenierten Todesszenen. Es mag makabar sein, doch Ellis versteht es dem Zuschauer eine gewisse Freude an der Sterbeszenen der Protagonisten zu vermitteln. Dies gelingt in erster Linie deshalb, weil man als Zuschauer kaum eine emotionale Bindung zu den Akteuren aufbauen kann. Das ist im Vergleich zu den anderen Teilen der Reihe neu, denn erstmals bleiben alle Charaktere dermaßen blass, dass dem Zuschauer deren Tod absolut kalt lässt.

Was somit auf den ersten Blick nicht gerade für die Besetzung des Streifens spricht, wird auch auf den zweiten Blick bestätigt. Bobby Campo in der Rolle des Nick war bereits in "Legally Blondes" mit einer belanglosen Leistung vertreten. Auch seine Kollegen können in "Final Destination 4" allerdings keine Akzente setzen. Nick Zano spielt einen verhassten Kotzbrocken, Shantel VanSanten dagegen ist die hübsche weiblichen Hauptdarstellerin. Glänzende schauspielerische Leistungen darf man vom gesamten Cast nicht wirklich erwarten, denn diese werden schon vom Drehbuch her gar nicht vorgesehen. Wer nicht mehr als nett inszenierte Unterhaltung sucht, darf "Final Destination 4" trotzdem anschauen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Final Destination 4

© Warner Bros. Pictures

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Steckbrief
Regie
David R. Ellis

Darsteller
Bobby Campo, Haley Webb, Krista Allen, Mykelti Williamson, Nick Zano, Rebecca Newman, Shantel VanSanten, Stephanie Honore

Genre
Horror

Tags
Final Destination
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
The Final Destination

Budget
40 Mio. US-Dollar


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