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Gastkritiken zu Happening, The




The Sleeping!?

Nach dem Film "The Sixth Sense", der wirklich spannend ist und Nervenkitzel unter der Haut verursachte, bin ich mit diesem Streifen vom Regisseur M. Night Shyamalan mehr als unzufrieden. Mit einem Budget von 50 Mio. Dollar ist dieser Film vollkommen überfinanziert. So scheint, dass allein mit dem bekannten Schauspieler Mark Walberg ein guter Film entstehen sollte, doch dies täuscht gewaltig. Weder er noch alle anderen Schauspieler werden ihrer Rolle gerecht. Die Dialoge wirken holzig, die Mimiken versteinert und Gefühlsregungen können allein durch einen minimalistischen Soundtrack erahnt werden. Der gesamten Story fehlen tiefgreifende bzw. richtungweisende Ereignisse, um einen gewissen Spannungsbogen zu erzeugen. Für mich stellt sich damit die entscheidende Frage, ob dieser Film nicht eher den Namen "The Sleeping" verdient hat.
Fakir, 04.01.2009

mein freund, der baum!

ein rätselhafter virus treibt die menschen wie lemminge in den kollektiven selbstmord. von new york aus verbreitet sich das virus binnen kürzester zeit über die komplette ostküste der usa. die städte werden evakuiert, aber auch auf dem land macht sich das fröhliche massensterben schnell unter den überlebenden breit. unter den flüchtlingen sind auch elliot moore und seine frau alma sowie die tochter eines befreundeten paares.

ich frage mich, wo beim neuen öko-mystery-thriller von m. night shyamalan die 50 millionen dollar produktionskosten geblieben sind. sicher nicht im cast, und ganz bestimmt auch nicht in den special effects. ein guter thriller braucht aber auch eigentlich keine grosse materialschlacht, eine fesselnde story und ein paar überzeugende darsteller würden schon reichen. leider kann the happening auch hier nicht überzeugen. ja, es hat ein paar spannende szenen, aber ein konstanter spannungsbogen will sich leider nicht aufbauen. die dialoge sind bestenfalls hölzern, eine art untergangsstimmung will trotz eindrucksvoller und beizeiten recht drastischer massensterbeszenen auch nicht aufkommen, und man entwickelt leider auch an keiner stelle ein näheres interesse für den latenten beziehungskonflikt der beiden hauptdarsteller. geschweige denn für sie als personen. die bedrohung, die durch bedrohlich rauschende wiesen und bäume angekündigt wird, wirkt stellenweise schon fast lächerlich.

unterm strich bleibt eine leidlich spannende 08/15-hollywood-produktion und eine eigentlich gar nicht mal so schlechte, aber leider verschenkte, idee.
Zetzui, 04.01.2009


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