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Gastkritiken zu Big Lebowski, The




Er will doch nur seine Ruhe...

» Alle sagen, ich bin ein fauler Sack ... und sie haben Recht. «

Das Zitat sagt schon alles über Lebowski (Jeff Bridges). Er ist arbeitslos, weil er nicht arbeiten möchte. Er trägt den ganzen Tag Unterhemd, Jogginghose und Morgenmantel, weil es bequem ist. Und wenn er sich gerade keinen Joint reinpfeift, um sich zu entspannen, dann spielt er mit seinen Kumpels Donny (Steve Buscemi) und Walter (John Goodman) Bowling...
Nun, eines Tages wird Lebowski von zwei merkwürdigen Typen in seinem Haus überfallen. Sie wollen sein Geld, merken aber, dass sie den falschen Lebowski erwischt haben. Nichtsdestoweniger pisst einer der Einbrecher beim Verlassen des Hauses auf Lebowskis Vorzimmerteppich. Und damit beginnt das Abenteuer, denn der große Lebowski entschließt sich die Unkosten für den zerstörten Teppich von seinem steinreichen Namensvetter einzufordern...
In weiteren Rollen: Tara Reid als Bunny Lebowski, Julianne Moore als Maude Lebowski und Philip Seymour Hoffman als rechte Hand des wohlhabenden Namensvetters.

Die Komödie der Coen-Brüder erreichte schnell Kultstatus. Der Film ist eine Aneinanderreihung absurder Situationen mit absurden Charakteren. Allen voran der sympathische, faule Sack Lebowski, auch The Dude genannt, und sein aufbrausender, wichtigtuerischer Kumpel, Vietnam-Veteran Walter (absolut genial, John Goodman). Zudem ist der Film gespickt mit Symbolik. Durchgehend gibt es Bezüge zum Bowlingspiel (wie auch in "The Big Empty"), insbesondere wenn Lebowski wieder in eine seiner Traumwelten entschwunden ist. Auch der Cocktail "White Russian" taucht immer wieder im Film auf und hat dem Getränk zu erstaunlicher Popularität verholfen.
Besenwesen, 08.03.2009


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