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Fear and Loathing in Las Vegas

Kinostart
1998



Der Sportjournalist Raoul Duke (Johnny Depp) soll einen Bericht über das Motocrossrennen Mint 400 in der Wüste von Las Vegas schreiben. Zusammen mit dem absonderlichen "Anwalt" Dr. Gonzo (Benicio Del Toro) macht er sich auf den Weg in die Stadt der Glücksspieler. Doch die Arbeit interessiert das Duo nicht im geringsten. Vielmehr nutzen die beiden die Reise um massiv verschiedene Drogen zu konsumieren und zu erleben. Die Tage in Las Vegas werden zu einem einzigen surrealen Drogentrip...

Der Film ist nach dem gleichnamigen Buch (dt. Titel Angst und Schrecken in Las Vegas) des Journalisten Hunter S. Thompson entstanden. In surrealen Bildern wird das Drogenerlebnis der Protagonisten gezeigt. Beeindruckend paranoid spielt Johnny Depp den Journalisten Raoul. Eine Rolle die wie maßgeschneidert für den exzentrischen Schauspieler zu sein scheint.

An den Kinokassen hat der Film unter der Regie von Terry Gilliam (Leben des Brian, Brazil) nicht überzeugt, entwickelte sich später aber schnell zum Geheimtipp. 1998 wurde er in Cannes mit der Goldene Palme ausgezeichnet.


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Kommentare


Heikomon
08.06.2011, 12:35:11
Meiner Meinung nach ein absoluter Kultfilm. Es gibt nur entweder/oder, entweder man liebt Ihn oder man hasst Ihn.
Zumal man hier ruhig sagen kann das es die besten Rollen von Depp und Del Toro handelt. Da wäre zum einen die völlig nüchterne, teils naive, soprane Erzählstimme, welche dem Film eine "ernste" Seite vorgaukeln soll.
Die Schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptprotagonisten ist teilweise derartig überzeugend, so völlig suptil, das man glaubt, Sie hätten sich vor jeder Szene wirklich besagte Mittelchen eingeschmissen.
Besonders gut gelungen ist der mitgefühlte Drogenrausch, welcher durch die suptile Kameraführung beängstigend echt wirkt.

Wer hier aber nach einem tieferen Sinn, wenn nicht sogar nach einer Story, ganz zu schweigen von einem roten Faden sucht, der sei gewahrnt.
Kopf ausschalten, NIE allein schauen, und Freude ist vorprogrammiert.

Den Film kann man sich am besten in vier Phasen vorstellen.
Phase1: Man wirkt verstört (völlige Reizüberflutung)
Phase2: Verstörung wandelt sich in Schmerz, fiese Magenkrämpfe vom immernoch wärenden Lachorgien.
Phase3: Der Film ist vorbei, man fühlt sich angeekelt, treckig und irgendwie vergewaltigt. Man hasst sich quasi selbst dafür, Ihn sich nun schon zum zehnten mal angeschaut zu haben.
Phase4: Man findet den Film wieder ein Stück besser, kultiger und hat wiedermal ein, zwei kleine versteckte Details mehr gefunden. Darauf folgen dann wieder zweiwöchige nachmachorgien sämtliche Sprüche, Geräusche und (Tier)laute.

Trotz seines, teils völlig zu recht umstrittenen, Kultstatuses, kann ich Ihm wegen einiger öden Stellen keine 10 Sterne geben, aber 9/10 hat er sich allemal verdient.

...Als eurer Anwalt rate ich euch, guckt den Film!

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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Angst und Schrecken in Las Vegas

Budget
18.5 Mio. US-Dollar




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