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Fast & Furious Five| Kritik 7/10

Kinostart
28.04.2011



Handlung

Ex-Cop Brian O'Conner (Paul Walker) schlägt sich zusammen mit dem Ex- Häftling Dom Toretto (Vin Diesel) auf die Seite jenseits des Gesetzes. Nachdem Brian und Mia Toretto (Jordana Brewster) Dom aus der Gefangenschaft befreit haben, müssen sie auf ihrer Flucht vor den Behörden viele Landesgrenzen überqueren. In Rio de Janeiro stehen sie erneut mit dem Rücken zur Wand und sind gezwungen, ein letztes Ding zu drehen - denn nur so können sie die langersehnte Freiheit erlangen. Während sie ein Elite-Team der besten Racer zusammenstellen, wird ihnen eines klar: Um ein für alle Mal aussteigen zu können, müssen sie sich einem korrupten Unternehmer stellen, der nichts mehr will, als sie tot zu sehen. Er ist allerdings nicht der Einzige, der hinter ihnen her ist. Dem kompromisslosen Federal Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) entkommt niemand. Als er auf Dom und Brian angesetzt wird, geht er mit seiner Spezialeinheit in die Offensive. Während seine Männer durch Brasilien jagen, merkt Hobbs bald, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt.


Filmkritik | Fast & Furious Five

Gewisse Gruppen von Cineasten kehren gern den überlegenen, Feinkost-bevorzugenden Filmsnob heraus - ob bewusst oder nicht. Während sich die meisten Kinozuschauer nach Unterhaltung und Spaß sehnen, suchen diese einen tieferen Sinn, eine Neuerfindung des Mediums oder schlicht etwas, um ihren Intellekt am Laufen zu halten. Solche Filmfreunde tun sich mit Blockbustern herzlich schwer, deren einziger Lebenszweck bekanntlich darin besteht, zu unterhalten - und noch schlimmer - Umsatz zu machen. Doch es gibt sie, millionenschwere Filmungetüme aus Hollywood, die die niederen Instinkte von selbst solch verkopften Kinogängern ansprechen, um sie trotz aller Banalitäten mitzureissen. „Fast Five“, der vierte Ableger der mittlerweile berühmt-berüchtigten „The Fast and the Furious“-Reihe ist ein solcher Mindbreaker.

Was bereits beim vorhergehenden Teil „Fast & Furious“ abzusehen war, ist nun Gewissheit geworden: Das Franchise rund um neonfarbene und aufgemotzte Rennboliden hat sein Genre nun endgültig verlassen. Aus der Testosteron schwangeren und selbstverliebten Underground-Rennfilmreihe wurde ein schnörkelloser und selbstironischer Heist-Action-Hybrid. Einer von der Sorte, der zuerst im Windschatten von „Ocean's Eleven“ und „Getaway“ fährt, um anschließend die Spur direkt hinter die „Blues Brothers“ zu wechseln. Die physikalischen Grenzen wurden endgültig aufgehoben. Masse, Trägheit, Glaubwürdigkeit - alles verliert seine Gültigkeit und das beschert dem Zuschauer eine brachiale Stuntshow nach der anderen. Allein die erste Hälfte des Films glänzt mit zwei wunderschönen, jeglicher Vernunft trotzenden Actionsequenzen. Die finale Verfolgungsjagd sprengt anschließend alle Register und dürfte selbst die Blues Brothers in puncto Altmetall Konkurrenz machen. Dieser Showdown hat mehr mit einem Fantasy- als einem Actionfilm zu tun, aber das Franchise hatte ohnehin noch nie viel für Realismus übrig. Zwischen den Actionszenen gibt es die übliche hohle Hollywoodrhetorik rund um familiäre Werte und die Kraft der Freundschaft - glücklicherweise beschränken sich diese aber auf ein Minimum. Der Film kennt ohnehin nur ein Ziel: Die Konfrontation zwischen Vin Diesel und Dwayne „The Rock“ Johnson. Diese beiden Naturgewalten aufeinanderprallen zu sehen, amortisiert bereits den halben Kinoeintritt, da haben selbst Ikonentreffen, wie das von Al Pacino und Robert De Niro in „Heat“, das Nachsehen - bemessen nach Muskelmasse versteht sich.

Eine solche Schrottpresse hat man seit den Blues Brothers nicht mehr gesehen und selbst elitäre Filmfreunde dürften sich dem brachialen Charme, der aus den tiefsten Poren von Vin Diesel, Dwayne Johnson und der alterslosen Jordana Brewster entweicht, nicht entziehen können. Wer wissen möchte, was der unausweichliche sechste Teil mit sich bringen wird, sollte den Kinosaal nicht zu überstürzt verlassen!


Filmkritik von Orlindo Frick

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Bilder / Fotos

Fast & Furious Five

© Universal Pictures International Germany GmbH

Kommentare


kübra
22.05.2011, 15:14:50
Ich finde diesen Film einfach nur geil. Der Film ist echt super mehr kann ich nicht dazu sagen. Wenn einige Leute etwas dagegen haben, dann sollen sie ihn nicht gucken oder sonst noch was. Achso, und ihre dummen Kommentare koennen sie sich auch sparen!

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USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
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