John Preston (Christian Bale) ist in eine Welt hineingeboren, in welcher der Staat das Leben der Menschen vollständig kontrolliert. Die Doktrin lautet: Menschliche Emotionen sind der Ursprung allen Übels! Aus diesem Grund wurden die Menschen nach Ende des 3. Weltkrieges, mittels Drogen, zu gefühlslosen Wesen konditioniert und jegliche Form von Unterhaltung verboten. Entstanden ist eine farblose Gesellschaft ohne Kunst und Kultur. Und John Preston verkörpert darin eine hohe Stellung. Er ist ein Grammaton-Kleriker, eine tödliche Kampfmaschine, dazu ausgebildet jegliches Aufgebehren gegen die emotionslose Lebensweise mit Gewalt zu unterbinden. Doch Preston hat Zweifel. Sein bester Freund hat aufgehört die gefühlsunterdrückenden Drogen zu nehmen und wurde mit einem Buch erwischt. Einem Buch! Preston musste seinen Freund und langjährigen Mitarbeiter hinrichten. Aber was hat ihn nur dazu bewogen einen so gefährlichen und törichten Pfad einzuschlagen...
An den Kinokassen nicht sonderlich erfolgreich, entwickelte der Film "Equilibrium" schnell Kultstatus. Die Geschichte ist spannend, die Action mitreißend - insbesondere die für den Film erdachte Kampfkunst Gun Kata und die Sci-Fi-Optik passt perfekt zum Geschehen. Zweifellos wurde der Orwellsche Plot von vielen Kinoklassikern und Novellen inspiriert. Übrigens wurde der Film wegen der Monumentalbauweise zum Teil in Berlin gedreht. Drehorte sind unter anderem das Olympiastadion und der Flughafen Berlin-Tempelhof.
Nach der Logik,wären die Rebellen den anderen in Wirklichkeit gar nicht aufgefallen und hätten sofort das System stürzen können,da durch das Proxium jeder gleichgültig wäre.