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Eclipse - Biss zum Abendrot| Kritik 4/10

Kinostart
15.07.2010



Handlung

In dritten Teil der Twilight Saga - Eclipse – Biss zum Abendrot - ist das Leben von Bella abermals in größter Gefahr. In der Stadt Seattle wurden viele Leute auf mysteriöse Art und Weise ermordet. Ein Vampir ist auf Rachefeldzug. Auch Bellas (Kristen Stewart) Gefühlsleben wird auf eine schwierige Probe gestellt. Ist Ihr die Liebe zu Edward (Robert Pattinson) wichtiger als Ihre Freundschaft zu Jacob (Taylor Lautner)? Auf keinen Fall möchte Bella den ewigen Kampf zwischen  Werwölfen und Vampiren neu aufflammen lassen. Auch das Ende Ihrer Schulzeit ist nicht mehr weit. Bellas Entscheidungen werden den Rest ihres Lebens bestimmen...


Filmkritik | Eclipse - Biss zum Abendrot

Auch der dritte Teil der Twilight-Saga bewegt sich auf den ausgetretenen Pfaden seiner Vorgänger. Abermals konzentriert sich der Film auf die Darstellung melancholischer Romantik. Dementsprechend unoriginell und vorhersehnar entwickeln sich die Gespräche zwischen den Protagonisten. Oft scheinen die Dialoge übertrieben und grenzen beinahe ans Märchenhafte. Spannende, lebensnahe und realistische Unterhaltungen sind demnach nicht zu erwarten. Wer jedoch während des Kinobesuchs gerne in eine fremde, träumerische Welt abtaucht, die Hauptzielgruppe sind weibliche Teenager, den mögen die Gesprächen berühren bis begeistern.

Im Vergleich zu seinen Vorgängern weist „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot“ jedoch im Allgemeinen eine neue Vielfalt auf. Neben der zentralen Romantik, gibt die Story dem Film ein wenig mehr Fahrt mit - die Protagonistin Bella befindet sich schließlich in ernster Gefahr. Die dadurch erzeugte Spannung hat den bisherigen Filmen teilweise gefehlt. Doch trotz bedrohlicher Vampirarmee gelingt es dem dritten Teil der Twilight-Saga nicht, sich von dem Ruf als kitschiger Teenie-Streifen allzu weit zu entfernen. Stattdessen wird auch in „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot“ wieder viel über die Beziehungsprobleme von Bella philosophiert. Doch die Inszenierung von Bellas Persönlichkeit funktioniert nicht und unterfordert ihre Darstellerin Kristen Stewart ("Adventureland"). So erscheint Bella weiterhin als Wesen ohne jede Anziehungskraft, ohne die geringste Energie und stets ohne jede eigene Entscheidungskraft. Als Heldin und Vorbild ist eine solche Protagonistin nicht wirklich geeignet.

Das Ende des Films ist sowohl positiv, als auch negativ zu bewerten. Einerseits sollte es zwar alle romantischen Herzen überzeugen, für die der gesamte Film ja im Grunde gedacht ist. Andererseits zieht sich das Finale unnötig in die Länge.

Der wohl am meisten zu empfehlende Aspekt des Films stellt wohl seine musikalische Untermalung dar. Diese appelliert zusätzlich an die Gefühle der Zuschauer; düstere Dramatik wird vor allem durch Indierock erzeugt, das melancholische Klavier-Instrumental zum Schluss sollte schließlich alle Herzen erweichen.

Fazit: Der Film wird seine Zielgruppe hinreichend bedienen. Wer nach Emotion UND Anspruch in einem Vampirfilm sucht, der bleibt bei "Interview mit einem Vampir".


Filmkritik von Gastautor

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Eclipse - Biss zum Abendrot

© Concorde Filmverleih GmbH

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