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Eagle Eye - Außer Kontrolle| Kritik

Kinostart
09.10.2008



Handlung

Vom Copyshop in den Fokus nationaler Sicherheit. Jerry (Shia LaBeouf) lebt mehr schlecht als recht vor sich hin, als sein Bruder, der schon immer alles besser konnte, plötzlich bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Unverzüglich ändert sich daraufhin sein Leben, denn ihm werden aus heiterem Himmel Waffen geschickt und sein Konto ist, ungewohnter Weise, mehr als gedeckt. Als dann auch noch das Telefon klingelt und er durch eine sonore Frauenstimme gezwungen wird, vor dem FBI zu fliehen, geht das Chaos erst richtig los, denn Jerry hat nicht die leiseste Ahnung, was da vor sich geht. Zeitgleich erhält die junge Mutter Rachel (Michelle Monaghan) ähnliche Anrufe mit den Hinweis, dass sie ihren Sohn nicht mehr lebend sehen würde, sofern sie nicht kooperiere. Es dauert nicht lange, bis sich die Wege der beiden kreuzen und die Frau am Telefon sie gemeinsam durch das Land jagt.


Filmkritik | Eagle Eye - Außer Kontrolle

Zwar zeichnet sich Altmeister Steven Spielberg als Produzent verantwortlich, doch gehören die Lorbeeren eigentlich DJ Caruso (Regie), der in Eagle Eye schon zum zweiten Mal mit Shia LaBeouf zusammen arbeitet. Eagle Eye ist ohne Zweifel ein Actionfilm. Ein Film in dem es Caruso mit Hilfe seiner Schauspieler gelingt, von der ersten Minute an Spannung aufzubauen. Leider verliert Eagle Eye im Laufe der Geschichte ein wenig an Zug, was dem Kinovergnügen aber keinen großen Abbruch tut. Die Handlung um Terrorismus, nationale Sicherheit und den umfassenden Überwachungsstaat ist zwar auch keine Neuheit, aber die saubere Inszenierung, die gut gewählten Bilder und die passend gesetzten Pausen innerhalb der rasanten Story machen das Ganze zu einem soliden Machwerk. Neben LaBeouf, bei dem daran gezweifelt werden darf ob er entsprechend großen Produktionen schon gewachsen ist, auch wenn er seine Rolle glaubhaft rüber bringt, und Monaghan, die teilweise ein wenig deplatziert wirkt, sind es vor allem der starke Billy Bob Thornton (als Thomas Morgan) und Rosario Dawson (als Agent Perez) die auf Seiten der staatlichen Institution schauspielerisch mehr als überzeugen. Einziges Manko ist die verfrühte Auflösung des eigentlichen Rätsels, was dem Film den schon angesprochenen Wind ein wenig vorschnell aus den Segeln nimmt. Dies ist letztendlich auch der Grund warum Eagle Eye - Ausser Kontrolle, nicht an die großen Klassiker aus dem Security/Verfolgungsgenre heran reicht.

Am Ende bleibt somit ein anständiger Actionfilm übrig, für den es Wert ist, den ein oder anderen Euro und ein wenig Zeit zu investieren. Die Story ist besser als das althergebrachte Shoot-and-Run-Szenario, da man nach und nach auch mehr über die einzelnen Charaktere erfährt und der Film dadurch mehr als die im Genre gewohnte Tiefe erhält. Eigentlicher Star des Streifens ist ohne Zweifel einmal mehr Billy Bob Thornton, der mit seiner Verkörperung des grauhaarigen, in die Jahre gekommen und starrköpfigen Agenten, eine mehr als greifbare Figur auf die Leinwand projiziert - für einen Oskar wird es mit Eagle Eye wohl wieder nicht reichen, für hohes Ansehen in der Gemeinde der Kinobesucher aber allemal.


Filmkritik von Johnny Künstler

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Bilder / Fotos

Eagle Eye - Außer Kontrolle

© Paramount Pictures International Germany

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