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E-Mail für Dich| Kritik

Kinostart
1998



Handlung

Kathleen Kelly (Meg Ryan) hat von ihrer Mutter deren traditionsreichen Kinderbuchladen geerbt, doch als in derselben Straße eine Filiale der Discount-Kette "Fox Books" eröffnet wird, gehen ihre Einnahmen so stark zurück, daß sie es in Erwägung ziehen muß, ihr Geschäft zu schließen. Kampflos will sie jedoch nicht aufgeben und diskutiert ihre Probleme per E-mail mit einer Internetbekanntschaft, einem Mann, den sie in einem AOL-Chatraum kennengelernt hat und mit dem sie seit einiger Zeit per Datenleitung flirtet, nicht ahnend, daß dieser kein anderer ist als ihr Konkurrent Joe Fox (Tom Hanks).

Wie es im Chat oft üblich ist, kennt einer vom anderen lediglich dessen Pseudonym, mit dem er bzw. sie sich im Cyberspace bewegt. Kathleen nennt sich "Shopgirl", Joe "NY152". Joe ist der erste, der dahinterkommt, mit wem er es eigentlich zu tun hat, als er nämlich vorschlägt, sich im wirklichen Leben zu treffen und feststellen muß, dass die Frau am Treffpunkt keine andere ist als die Inhaberin des Kinderbuchladens um die Ecke, deren Geschäft er am liebsten geschlossen sehen möchte.


Filmkritik | E-Mail für Dich

Wer nun denkt, "E-mail für Dich" sei ein Film, der sich ausschließlich an Menschen richtet, die den größten Teil ihrer Freizeit im Cyberspace verbringen, befindet sich im Irrtum. Selbst wer noch nie selbst im Internet oder bei einem Online-Dienst war, wird auf seine Kosten kommen, Computerkenntnisse sind nicht vonnöten. Meg Ryan und Tom Hanks dürften den meisten als Filmpaar noch aus "Schlaflos in Seattle" bekannt sein, ein Film, der vom Thema her zunächst ganz ähnlich erscheint. Zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, kommunizieren über ein anonymes Medium miteinander, bis sie sich schließlich wirklich kennenlernen.

Aber hier endet die Ähnlichkeit zwischen den beiden Filmen auch schon. Wer "Schlaflos in Seattle" wie ich nicht besonders gemocht hat, wird sich in "E-mail für Dich" nicht notwendigerweise langweilen. Letzterer hat einen besonderen Charme, der dem erstgenannten Werk abgeht, vielleicht weil man den Eindruck hat, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern diesmal stimmt. Vielleicht auch deshalb, weil es diesmal nicht unbedingt die Kinder sind, die versuchen, ihre Eltern zu verkuppeln. Oder deshalb, weil die Kulisse eines Buchladens für einen Bücherwurm, der ausserdem gern vor dem Computer sitzt, einen besonderen Reiz hat. Woran es letztendlich liegen mag, lässt sich rational sowieso nicht begründen. Wer jedoch einfach nur einen schönen Nachmittag oder Abend im Kino verbringen will, der sollte diesem Film eine Chance geben.


Filmkritik von Monika Hübner

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Steckbrief
Regie
Nora Ephron

Darsteller
Dabney Coleman, Greg Kinnear, Jean Stapleton, Meg Ryan, Parker Posey, Steve Zahn, Tom Hanks

Genre
Komödie, Romantik

Tags
Internet
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
e-m@il für Dich - You've Got Mail

Budget
65 Mio. US-Dollar

Einspielergebnis
250 Mio. US-Dollar (weltweit)



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