1993 begründete das Computerspiel Doom einen Egoshoor-Hype, der bis heute anhält. Das Computerspiel überzeugte durch beeindruckende 3D-Grafik und packende Action. Wegen der übertrieben blutigen Gewaltdarstellungen wurde das Spiel jedoch in Deutschland indiziert. Nichtsdestotrotz sind zwei Nachfolger von Doom erschienen, und neuerdings der gleichnamige Actionfilm. Trotz schwacher Story (aber was kann man bei dem Hintergrund erwarten) ist der Wiedererkennungswert mit dem dritten Teil der Spieleserie gegeben. Als Highlight des Kinofilms sieht man eine mehrminütige Kampfszene aus der (Ego)-Perspektive des Protagonisten.
Zur Handlung: Auf einer Marsstation entdecken Wissenschaftler und Archäologen ein 24. Chromosom. Scheinbar eine Hoffnung für die Medizin stellt sich bei Menschenversuchen mit dem neuen Genmaterial grausiges heraus. Das Chromosom lässt Menschen zu Monstern mutieren. Die Lage auf der Station gerät außer Kontrolle. Einer der Wissenschaftler schafft es noch einen Notruf zur Erde zu senden. Zur Hilfe kommt mittels eines Teleporters das Spezialkommando Rapid Response Tactical Squad. Die Marines nehmen unter dem Kommando von Sarge (Dwayne Johnson) den Kampf mit mutierten Stationsbewohnern auf. Der Soldat John „Reaper“ Grimm (Karl Urban) sieht sich zudem mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Seine Eltern sind auf dem Mars ums Leben gekommen...