Handlung
Die Komödie geht zurück in das Jahr 10001 vor Chr. - ein lebender Urmensch bekommt von Amy Säbelzahl-Winehouse prophezeit, am 29. August 2008 ist die Menschheit endgültig dahin und er verweist auf einen orangen farbenden Kristallschädel. Am prophezeiten Tag wacht Lisa (Kimberly Kardashian) auf, sie hat alles nur geträumt, aber kurz danach bebt die Erde und im Rundfunk wird von dem bevorstehenden Weltende berichtet. Ein Kristallschädel wird von einem Altar entwendet, ein theatraisches Zeichen des Weltendes. Die Protagonisten wissen, die Zeit ist eng, Katastrophen häufen sich, ein Protagonist wird von tollwütigen Chipmunks gefressen. Amy Säbelzahn-Winehouse findet den Kristallschädel und Lisa schafft ihn zurück auf den Altar, um die Vernichtung des Daseins zu verhindern. Am Ende ein Happy End, Will (Matt Lanter) und Amy (Vanessa Minnillo) heiraten.
Filmkritik | Disaster Movie
Sie hören an der Darstellung der Filmhandlung, in welche Richtung die Filmkritik läuft. Ja, es ist eine parodistische Komödie, ein dem heutigen Zeitgeist entsprechender Lacher mit Action und Unweiten, wie es der Besucher der großen Leinwand gerne hat. Alle, auch die Großen aus der Filmbranche bekommen in diesem Film durch hintergründige Übertreibungen ihr Fett weg, den Spiegel vorgehalten, in bester komödiantischer Manier, werden auf die Schippe genommen: Der "Iron Man", "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" oder "Sex & the City". Aaron Seltzer und Jason Friedberg, großartige Parodie-Könner und der Aktualität gehorchend, machen sie selbst vor Amy Winehouse nicht Halt. Die Computer-Animationen sind gekonnt, lassen die Darsteller durch Erdbeben, Asteroideneinschlägen, durch eine Stadt hetzen, die von Wirbelstürmen gebeutelt wird. Am Ende, die Suche nach der Lösung, u.a mit dem Zurückstellen des Kristallschädels auf den Altar, um die Welt zu retten und die Naturgewalten zu beruhigen.
Ein Film, der selbst die Klasse hat, selbst auf dem Dreispitz eines komödiantischen Filmkollegen aufgespießt zu werden. Ein schönes Spielchen unter Filmleuten wäre mit diesem Film auf das Beste eingeleutet. "Disaster Move", die beste Machart eines Films, der auf Komödie, Klamauk und Action angelegt ist. Man verstellt sich nicht, kennt den Markt, weiß was Kasse macht, das ist legal in einer Zeit, wo auch die Filmbranche ihren Weg sucht. Aber man gibt wieder einmal dem Zeitgeist, den "Leergehirnen" nach, der Kommerz will es so.
Filmkritik von Gastautor