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Die Wilden Hühner und das Leben| Kritik 7/10

Kinostart
29.01.2009



Handlung

Der dritte Teil der Wilde Hühner Reihe begleitet die Mädchenclique um die Anführerin Sprotte (Michelle von Treuberg) bei den Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens. Nachdem im ersten Teil noch die kindlicheren Bandenstreiche im Vordergrund standen und im zweiten die Wilde Hühner erste Schritte in der Liebe machten, sind sie jetzt mittendrin in dem Beziehungschaos, das viele Menschen auch im Erwachsenenalter nicht mehr loswerden. Bei den Wilde Hühner passiert dies alles aber nun zum ersten Mal und hat damit auch noch eine größere Brisanz. Deshalb wird die anstehende Klassenfahrt nicht uneingeschränkt begrüßt und von diversen Turbulenzen überschattet. Alle Katastrophen, die zur Teenagerzeit gehören, werden abgehandelt. Die große Liebe und das schale Gefühl wenn sie ausbleibt, das Erste Mal, Eifersucht, Abschiede, ungewollte Schwangerschaft, Eltern, die selber nicht erwachsen sind und ihren Kindern das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Neben diesen ganzen Beziehungsverflechtungen gibt es aber auch eine ordentliche Prise Abenteuer und der Generationenwechsel von den Wilden Hühnern, die dem Bandenalter nun sichtlich entwachsen sind und sich auflösen, auf die Nachwuchsbande die Wilden Küken wird auch noch vollzogen. Erwachsen werden heißt eben auch Abschied nehmen.


Filmkritik | Die Wilden Hühner und das Leben

Die Geschichte, die wieder auf einem Buch der erfolgreichen Autorin Cornelia Funke basiert, wurde liebevoll und mit viel Verständnis für echte Teenagernöte von Regisseurin Vivian Naefe umgesetzt. Klar, dass dem Zuschauer jenseits der Pubertät die nachempfundene Gefühlsachterbahn zwischen "himmelhochjauchzend" und "zu Tode betrübt" ein bisschen kitschig vorkommen mag, aber in der neunten Klasse fühlt man sich nunmal so.

Das Hühner Team ist bis auf eine Umbesetzung gleich geblieben und verfügt bei der Generation der Erwachsenen über ein Staraufgebot, das sich sehen lassen kann. Veronica Ferres glänzt als "verpeilte" Mutter und Busfahrerin, die die Klassenfahrt begleitet. Das Lehrerpärchen Frau Rose (Jessica Schwarz) und Herr Grünbaum (Benno Führmann) gibt einen fröhlich gespielten Vorgeschmack auf die Beziehungskrisen in der Erwachsenen-Welt.

Leider kommt das Thema Teenagerschwangerschaft ein wenig zu kurz, über die gängigen Klischees wie etwa der gemeinsame Kauf des Schwangerschaftstests hinaus kommt dabei wenig zu Stande. Allerdings ist dieses Thema mit dem Film "Juno" auch konkurrenzlos gut behandelt worden. Alles in allem ein solider Film mit ein paar Längen im Abenteuerstrang.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Die Wilden Hühner und das Leben

© Constantin Film Verleih GmbH

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Steckbrief
Regie
Vivian Naefe

Darsteller
Benno Fürmann, Jeremy Mockridge, Jessica Schwarz, Jette Hering, Lucie Hollmann, Martin Kurz, Michelle Von Treuberg, Milena Tscharntke, Nicole Mercedes Mariola Müller, Paulina Rümmelein, Philip Wiegratz, Sonja Gerhardt, Veronica Ferres, Vincent Redetzki, Zsa Zsa Inci Bürkle

Genre
Jugendfilm, Komödie, Romantik
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Herstellungsland
Deutschland




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