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Die Muppets| Kritik 9/10

Kinostart
19.01.2012



Handlung

Walter (ein neuer Muppet!) ist der größte Muppets-Fan der Welt. Mit seinen Freunden Gary (Jason Segel) und Mary (Amy Adams) macht er Urlaub in Los Angeles und findet zufällig heraus, dass der fiese Ölmagnat Tex Richman (Chris Cooper) das alte Theater der Muppets dem Erdboden gleich machen will, weil er in der Nähe Ölvorkommen wittert. Die drei fackeln nicht lange und helfen dem aufgebrachten Frosch Kermit, die verrückte Truppe von einst wieder zusammen zu trommeln, um das Theater zu retten. Doch das ist leichter gesagt, als getan...


Filmkritik | Die Muppets

Das Haltbarkeitsdatum der Muppets ist noch lange nicht abgelaufen. Der Film beginnt mit der glorreichen Vergangenheit von Kermit und seinen Freunden. Ältere Zuschauer werden sich gerne erinnern, während das junge Publikum auf diese Weise mit den Figuren vertraut wird. Ein geschickter Dreh von Regisseur James Bobin, der die beliebten Puppen aus dem Ruhestand geholt hat und sie noch einmal zum (letzten?) großen Abenteuer zusammenbringt. Für das Publikum, das die Muppets noch aus den 1980er Jahren kennt, ist der Streifen eine Art Hommage. Aber auch die Kinder dieser Generation werden sich rasch mit Miss Piggy anfreunden, die in der Zwischenzeit bei einer Pariser Modezeitschrift angeheuert hat. Die Drehbuchautoren Jason Segel und Nicholas Stoller erzählen die Geschichte mit viel Wortwitz und der den Muppets eigenen Ironie, die zum Glück auch der deutschen Synchronisation nicht abhandengekommen ist. Die Story selbst ist von Beginn an zu durchschauen, was wiederum als Running Gag während des Films ironisch kommentiert wird. Diese zwei Ebenen sind es, die Jung und Alt gleichermaßen unterhalten. Die Erwachsenen finden Freude an den hintergründigen Anspielungen. Kinder können sich zwanglos auf die Geschichte und das Spiel der Puppen einlassen.

Der böse Gegenspieler der Muppets heißt natürlich Mr. Richman (Chris Cooper). Und wenn die Muppets von „Smalltown“ nach Hollywood fahren, werden Klischees bedient, die aus vorherigen Muppets-Filmen bekannt sind, aber sie wirken nicht störend. Sie werden bewusst als Stilmittel eingesetzt und an vielen Stellen satirisch überhöht. Zu einem guten Muppets-Film gehören auch Musik und Tanzeinlagen. Operettenmelodien und 1950er-Jahre-Songs sind ebenso vertreten wie Hip Hop, so dass es nicht übertrieben ist, von einer Musical-Komödie zu sprechen. Den Leistungen der Puppen stehen die menschlichen Schauspieler in nichts nach. Besonders Jason Segel und Amy Adams legen eine große Spielfreude an den Tag und agieren fast, als wären sie selbst Muppets.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Die Muppets

© Walt Disney Studios Motion Pictures

Kommentare


Blogbuster
23.01.2012, 17:25:42
"Ja, ich bin Muppets-Fan!" Korrektur: Fan der TV-Serien und einiger Kinofilme.Wobei es hauptsächlich um Filme geht die noch von den Hensons gemacht wurden. Jim Henson war Puppenkönig.Viele Filme, die nicht nur "Muppets" sind, bleiben unvergesslich.Ich war nach dem Trailer & extrem witzigen Making of zum neuen Film sehr neugierig auf die durchgedrehte Gruppe von "talentierten" Showtalenten.Endlich bekommen die TV-und Casting-Shows eine unterhaltsam anspruchsvolle Konkurenz. Hasta la vista, Superstar-Fieber.Das Showtime-Thema wurde auch treffend im neuen Kinofilm thematisiert. Allerdings als Hollywood-Einheitsbrei.Die Emotionen der alten TV-Serien kommen im Kinofilm nicht wirklich auf.Die Figuren wirken müde. APPLAUS ..., ja wo denn? Kermit schrie und fuchtelte wie wild in den TV-Serien mit den Armen. Im Kinofilm schien ihm die Puste auszugehen. Natürlich darf darüber gestritten werden,ob Kermit es nicht verdient hat alt zu werden. Aber was sind die Muppets ohne den jugendlichen Charme?Die Jim Henson Muppets leben von Stimmungen & Emotionen.Die Emotionen im neuen Kinofilm sind nicht stimmig in die Story ingegriert.Es geht nur um oberflächliche Beziehungen.D.h. vor der eigentlichen Show, wird mit Zahnpastalächeln getanzt & gesungen wie aus einem bewegten Standbild eines Werbeprospektes. Die eigentliche Show im Film ist Besser.Leider viel zu kurz und im direkten Vergleich zu den alten Serien langweiliger.Das sich die neuen Muppet-Macher von den Disney-Studios nicht an die "Gesetzmäßigkeiten" von guten Muppets-Einfällen gehalten haben sieht man sogar im Abspann.Bei unserem Kinobesuch warteten insgesamt acht Gäste bis zu einem finalen Gag NACH dem Abspann.So war es bisher das Publikum in alter Muppets-Tradition gewöhnt. Gonzo oder andere Figuren durften in den Serien noch einmal einen Auftritt(umrandet vom Muppets Show Logo)zum Besten geben.Im neuen Kinofilm warteten die Gäste vergeblich.Den NEUEN Muppets-Kinofilm kann man sehen,muß man aber nicht. Auf DVD reicht auch.

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USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
The Muppets




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