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Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers| Kritik

Kinostart
07.08.2008



Handlung

Der Legende nach ist der furchterregende Drachenkaiser alias Imperator Han (Jet Li) samt seiner Armee vor mehr als 2000 Jahren mit einem Fluch belegt und in Terrakotta verwandelt worden. Davon ahnt Alex O'Connell (Luke Ford) natürlich nichts, als er bei Grabungen zufällig auf das Grab des Herrschers stößt. Der untote Imperator „wartet“ nur darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden.
Alex ist als Archäologe in die Fußstapfen seines Vaters Rick O'Connell (Brendan Fraser) getreten. Vater Rick und Mutter Evelyn Carmahan (Maria Bello) sind unterdessen im Shanghai der Nachkriegszeit in eine politische Verschwörung geraten.


Filmkritik | Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

Elf Filmjahre sind vergangen, seit dem letzten gemeinsamen Abenteuer der von der Archäologie begeisterten O’Connells in „Die Mumie kehrt zurück“. Diese „Mumie 3“ vertauscht den Schauplatz Ägypten mit dem nicht weniger rätselhaften, geheimnisvollen China und gewinnt ihm in der kraftvollen Regie von Rob Cohen („Dragonheart“) allerhand Reize ab. Der Regisseur hat seine wilden Verfolgungsjagden und Material Arts-Fights in grandiose Landschaften eingebettet.
Hier geht es stellenweise hart zur Sache, Material Arts-Star Jet Li darf schließlich hemmungslos demonstrieren, was er kann. Was dann aber auch klar auf Kosten jenes altmodischen Charmes geht, der noch die beiden Vorgänger „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurück“ ausgezeichnet hat. Dass O’Connells Ehefrau inzwischen von Maria Bello dargestellt wird und nicht mehr von Rachel Weisz, fällt dagegen kaum auf. Die inzwischen mit dem Oscar ausgezeichnete Britin sei sich für die Fortsetzung wohl zu schade gewesen, wird kolportiert. Offiziell wurden aber Terminschwierigkeiten für die Absage genannt. Was zu verschmerzen ist, denn große schauspielerische Kunst ist in diesem Mix aus Action, Material Arts und Fantasy ohnehin nicht gefragt. Sicher ist „Die Mumie 3“ eine überflüssige Fortsetzung, aber wenn auch dieser Streifen nicht an der Kasse floppt, wird es mindestens noch die „Die Mumie 4“ geben. Dafür bietet sich dann als Schauplatz das südamerikanische Peru an. Mit der stärker in den filmischen Mittelpunkt rückenden Figur des Sohnes deutet sich zudem eine Art Wachablösung an, die neue und jüngere „Mumien“-Fans gewinnen könnte.

Brendan Fraser ist ein sympathischer Darsteller. Er spielt Rick O'Connell, während Harrison Ford Indiana Jones verkörpert. Die lässige Ironie und Unbekümmertheit von „Indy“ und seinen Machern trägt das Abenteuer weiter. Und das macht den Unterschied.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

© Universal Pictures International Germany GmbH

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Steckbrief
Regie
Rob Cohen

Darsteller
Anthony Wong Chau-Sang, Brendan Fraser, David Calder, Isabella Leong, Jessey Meng, Jet Li, John Hannah, Liam Cunningham, Luke Ford, Maria Bello, Michelle Yeoh, Russell Wong

Genre
Abenteuer, Action, Fantasy

Tags
China, Die Mumie
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA, Deutschland, Kanada

Alternativ- bzw. Originaltitel
The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor - Die Mumie 3

Budget
145 Mio. US-Dollar

Einspielergebnis
401 Mio. US-Dollar (weltweit)

Filmreihe


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