Handlung
Im Kinofilm „Die Jagd zum magischen Berg“ arbeitet Jack Bruno (Dwayne Johnson) anfangs als unscheinbarer Taxifahrer in Las Vegas, wird jedoch nur widerwillig zum Held des Filmes. Vor allem als die Zwillinge Seth (Alexander Ludwig) und Sara (AnnaSophia Robb) in sein Auto springen, denkt sich Jack nichts dabei. Auf den ersten Blick scheinen beide Kinder als normale Teenager. Doch schnell bemerkt er, dass beide besondere Fähigkeiten besitzen, die kein weiterer Mensch auf der Welt aufweist. Dementsprechend werden sie von Lebewesen aus der Galaxie verfolgt, da die Kinder das Geheimnis kennen, wie die Erde und ihre Planeten gerettet werden können. Der Schlüssel zu diesem Geheimnis befindet sich in einem magischen Berg in der Wüste Nevadas.
Filmkritik | Die Jagd zum magischen Berg
Schon anfangs bemerkt der Zuschauer, dass die Handlung der Geschichte nicht völlig neuartig ist. Vielmehr hat sich der Regisseur Andy Fickman, welcher in erster Linie mit dem Kinostreifen „Daddy ohne Plan“ großen Erfolg feierte, an ein Remake des Disneys Klassikers „Die Flucht zum Hexenberg“ von 1975 getraut. Im Vergleich zur alten Ausgabe, kann die Neufassung des Filmes kaum mehr erkannt werden. Zahlreiche Science Fiction Szenen, ein Hauch von Krimi, Fantasy und auch Comedy machen den Kinofilm modern und zeitgerecht. Ein perfektes Feuerwerk aus technischen Effekten und spektakulären Stunts machen den Kinostreifen „Die Jagd zum magischen Berg“ konkurrenzfähig.
Aber auch die Rollenverteilung kann positiv hervorgerufen werden. Die Jungschauspieler Alexander Ludwig und AnnaSophia Robb glänzen in erster Linie mit schauspielerischem Können, wobei man ihnen keineswegs ihr junges Alter ansieht. Aber auch Dwayne Johnson hat sich von dem einstigen Wrestler zu einem sympathischen Darsteller gemausert, der – wie sollte es auch anders sein- in seinem Paradegenre, dem Actionfilm, vollkommen aufblüht.
Dennoch fällt die Handlung des Filmes „Die Jagd zum magischen Berg“ nicht positiv auf. Vielmehr ist der Kinostreifen wirklich nur für Kinder und Jugendliche geeignet, die den Wert eines Disney Filmes schätzen. Erwachsene oder gar ältere Menschen hingegen werden keineswegs einen tieferen Sinn in diesem Film finden.
Obgleich sich die klassischen Plotpoints und Kniffe der filmischen Darstellung häufen und eindeutig bestimmt werden können, kann der Zuschauer des Kinofilms „Die Jagd zum magischen Berg“ keine Überraschungen oder prägnante Wendepunkte vorfinden, die dem Kinostreifen das besondere Etwas verleihen und somit sehenswert machen. Diese Eigenschaft macht den Film in erster Linie berechenbar und daher für Kinder leicht verständlich.
Dennoch kann der Regisseur durch den Einsatz zahlreicher Verfolgungsjagden eine gewisse Spannung aufrechterhalten.
Filmkritik von Gastautor