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Die Eylandt Recherche| Kritik 8/10

Kinostart
06.11.2008



Handlung

Die Eylandt Recherche dokumentiert die Untersuchungen der Briefe von Josephine Eylandt (Zarah McKenzie), die ein New Yorker Rechtsanwalt im Jahr 2007 im Nachlass seiner Schwester vorfindet. Sie hat einen Koffer des Vaters einbehalten, der einen Brief und zwei Brieffragmente von Josephine Eylandt enthielt. In diesen Briefen schildert Josephine, dass sie nach dem Krieg zusammen mit ihrer Familie über Jahrzehnte hinweg 3 Menschen in ihrem Keller in Duisburg versteckt gehalten hatten. Der New Yorker Rechtsanwalt William Singer zweifelt anfangs am Wahrheitsgehalt der Briefe, allerdings lassen sie ihm keine Ruhe weswegen Singer im August 2007 einen privaten Ermittler darauf ansetzt, die Wahrheit ans Licht zu bringen.


Filmkritik | Die Eylandt Recherche

Der Film ist aufgebaut wie eine Dokumentation, gespickt von Interviews und sowohl nachgestellten als auch in realen Szenen. In Kinovorschauen wird eine Art Mystery-Ambiente aufgebaut, die sich allerdings im Film nur teilweise wieder findet. Die Filmmusik ist klassisch, ein großes Orchester mit Chor, welche eine gewisse Vorausdeutung mit sich bringt, dass hinter dem Film wohl doch etwas mehr steckt als es am Anfang scheint. Die Filmmusik passt nicht zu einer klassischen Dokumentation, eher zu einem Thriller. Dies zeigt sich dann aber auch im Spannungsaufbau. Der Film zieht jeden in seinen Bann und das von der ersten bis zur letzten Minute. Er ist durchweg spannend aufgebaut.
Ein Manko hat der Film für viele eventuell, da er keine wirkliche Auflösung des Falles bietet. Man weiß nicht, was wirklich der Wahrheit entspricht und was frei erfunden, beziehungsweise gelogen ist. Allerdings beschäftigt man sich selbst Tage nachdem man diesen Film gesehen hat noch gedanklich mit der Geschichte und ihrem Wahrheitsgehalt.

Der Film "Die Eylandt Recherche" hat nichts mit etwaigen Horror Produktionen zu tun, wie so oft spekuliert wurde - sondern ist eine in sich geschlossene Dokumentation. Filmliebhaber die geheimnisvolle Geschichten mögen, über die man danach noch sprechen kann, sind bei dieser Dokumentation sehr gut aufgehoben. Wer sich allerdings großes Kino im Sinne von "Special Effects" oder Stunts wie in "James Bond" Filmen einstellt, sollte diesen Streifen nicht ansehen, da er maßlos enttäuscht sein wird. Der Film wurde mit wenig Geld finanziert und wurde mit einfachsten Mitteln gedreht, das sieht man und das macht gerade das Flair dieses Filmes aus.


Filmkritik von Gastautor

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Steckbrief
Regie
Don Miguel

Darsteller
Bianca Künzel, Karsten Vüllings, Oliver Kniffki, Steffen Gräbner, Zarah Jane McKenzie

Genre
Dokumentation, Mystery
Gastkritiken
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Herstellungsland
Deutschland, Spanien




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