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Devil| Kritik 7/10

Kinostart
13.01.2011



Handlung

Der Teufel steckt im Aufzug und das heißt nichts Gutes für alle, die mit ihm im Fahrstuhlschacht hängen. Schon die Vorstellung, mit einer Handvoll fremder Menschen in einem Hochhauslift gefangen zu sein, ist nicht sonderlich angenehm - doch in diesem Fall hat sich das Böse höchstpersönlich eingeschlichen und hat nicht vor, auch nur eine einzige Seele am Leben zu lassen. Fünf Menschen, ein Fahrstuhl und kein Entkommen. Teuflische Suspense auf engstem Raum - ein packendes Angsterlebnis zwischen Paranoia und Klaustrophobie.


Filmkritik | Devil

Im Jahre 1999 gelang M. Night Shyamalan mit dem Streifen "The Sixth Sense" ein Überraschungshit, der den Filmemacher quasi über Nacht berühmt machte. Konnte er mit "Unzerbrechlich" und "The Village - Das Dorf" noch an diesen Erfolg halbwegs anknüpfen, verlor er mit den weiteren Filmen "Das Mädchen aus dem Wasser" sowie "The Happening" nicht nur die Gunst der Kritiker, sondern auch die des Publikums. Für die geplante Night-Chronicles Reihe zog er sich aus diesem Grund etwas zurück und lieferte lediglich die grundlegende Idee, aus der "Devil" entstanden ist. Zudem produzierte er den Film.

Den Rest überlässt er jedoch seinen Kollegen wie beispielsweise John Erick Dowdle, der Regie führte. Dieser erinnert dabei teils an seinen vorherigen Streifen "Quarantäne", drückt "Devil" aber auch seinen ganz eigenen Stempel auf. Eine grandiose Arbeit liefert dabei Kameramann Tak Fujimoto, der bereits "Das Schweigen der Lämmer" und "The Sixth Sense" optisch brillant umsetzte. Vor allem die Opening Credits mit den auf den Kopf stehenden Bilder von Philadelphia können sich sehen lassen. Sie vermitteln bereits zu Beginn des Streifens eine ungemein beklemmende und düstere Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Auch im weiteren Verlauf des Films ist er erstaunlich, was Tak Fujimoto aus der an sich mehr als beschränkten Kulisse herausholen kann. Zwar wird durch den Schwenk auf den Detective Bowen (Chris Messina) immer wieder die Außenwelt mit ins Spiel gebracht, der Großteil der Handlung beschränkt sich jedoch in der Tat auf das, was im Aufzug selbst passiert. Und hier setzt Fujimoto geschickt Scope-Bilder ein, die dem Geschehen Luft verleihen und dem Streifen optische Abwechslung verpassen. Gepaart mit der bedrohlichen Wirkung der Hochhäuser in der Großstadt wird "Devil" so zum optisch Genuss.

Das ist umso überraschender, da wir es hier mit einem nicht sonderlich teuer produzierten Streifen zu tun haben. An sich setzt "Devil" eher auf Minimalismus, denn auf eine großspurige Produktion. Die Atmosphäre ist stets gruselig und geladen, wobei mit nur sehr einfachen Mitteln viel erreicht wird. Ein Stromausfall im Aufzug ist bedeutend mit dem nahenden Unheil. Suspense gibt es an allen Ecken und Enden und man weiß nie, wer nun tatsächlich der Teufel im Aufzug ist. Wirklich neu sind die Stilmittel dabei allesamt nicht, sie verfehlen jedoch nicht ihre Wirkung. Wo andere Filme auf gruselige Effekte mit viel Blood & Gore setzen oder in anderen Streifen die Schockmomente bis zum Exzess ausgereizt werden, ist "Devil" nichts davon. Er ist gruselig, aber nicht schockierend. Und doch ist er irgendwie sehenswert.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Devil

© Universal Pictures International Germany GmbH

Kommentare


KHG
20.01.2011, 08:36:53
Wohl der langweiligste Film den ich je gesehen habe. Ich persönlich habe ich mich nichtmal gefragt wie es wohl ausgeht, weil der Film einen zu keinem Zeitpunkt fesseln kann. Grusel oder Spannung sind nichtmal im Ansatz zu erkennen. Man hätte aus der Idee aber vielleicht etwas Gutes machen können.
elias da silva
18.01.2011, 14:49:12
also ich finde die story des films ist sehr gut aber die umsetzung nicht lg
Kevin Rentsch
16.01.2011, 21:13:00
Ich finde den Film einfach nur Geil.Es ist mal was anderes.Paranormal Activity ist ein scheiss dagegen.Obwohl sich die Filme fast ähneln und den gleichen Flair haben das eine noch größere Macht ein Angst machen oder Töten will.(Poltergeister,Dämonen,Teufel)

Von mir 10/10 Punkte :D
toni
15.01.2011, 17:11:46
was hat der Teufel eigentlich da geplant?
will man uns damit sagen....wer seine über sich hinauswachsen und seine Sünden zugeben kann wird am Leben gelassen?
Wolfgang Brosche
14.01.2011, 00:57:58
Liebe Leute - das Erzählen des Filminhaltes ist keine Kritik und der Schlußsatz "irgendwie sehenswert" ist nicht nur keine Kritik, sondern absoluter Blödsinn!
Habt ihr schon jemals eine Kritik gelesen, die diesen Namen verdient?!
Eine Unverschämtheit das!

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Steckbrief
Regie
John Erick Dowdle

Darsteller
Aaron Berg, Bojana Novakovic, Bokeem Woodbine, Caroline Dhavernas, Chris Messina, Geoffrey Arend, Jacob Vargas, Jenny Deimling, Jenny O`Hara, Joe Cobden, Joshua Peace, Kim Roberts, Logan Marshall-Green, Matt Craven

Genre
Horror, Thriller
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Herstellungsland
USA




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