Handlung
Weil sie ihrem über alles geliebten Zoowärter Griffin (Kevin James) dabei helfen wollen, seine Traumfrau zurückzugewinnen, tun die Tiere des Franklin Park Zoos das Undenkbare – sie enthüllen ein Geheimnis, das sie vor den Menschen bislang immer verborgen gehalten haben: Sie können sprechen! Gemeinsam wollen sie Griffin nun die Grundregeln des Paarungsverhaltens und die Kunst der Verführung beibringen. Auf ihre ganz eigene Art.
Filmkritik | Der Zoowärter

Kevin James, das Gesicht der erfolgreichen Sitcom "King of Queens", ist mittlerweile auch ein gern gesehener Schauspieler in den großen Comedyproduktionen aus Hollywood. Filme wie "Hitch - Der Date Doktor", "Kindsköpfe" und "Dickste Freunde" waren Publikumsmagneten.
"Der Zoowärter", neuester Spross im big Comedybusiness, ist technisch einwandfrei umgesetzt. Die Tiere sehen klasse aus, sind toll animiert und man kann auch immer Mal lachen. Aber so richtig kann der Film nicht überzeugen. Die Story ist sehr platt gehalten und ist nicht wirklich neu. Es gibt absolut keine Überraschungen, an den Kinosessel gefesselt wird man hier definitiv nicht. Das Kevin James bei Frauen kein Erfolg hat, kennt man aus "Hitch - Der Datedoktor", der unvergleichlich viel besser ist. Sprechende Tiere sind den meisten aus "Dr. Doolittle" noch in Erinnerung.
Man bekommt beim Sehen des Films das Gefühl, dass Story und Zielgruppe nicht identisch sind. Erwachsene Kinobesucher spricht der Film einfach nicht an, dafür ist dieser einfach zu seicht. Für Kinder ist der Film sicherlich ein tolles Erlebnis (meine Tochter war zumindest begeistert und hat den ganzen Tag von nichts anderem gesprochen und mich gefragt, wann ihre Kuschel-Teddys mit Sprechen anfangen). Die eigentliche Story, dass die Tiere dem männlichen Protagonisten helfen, bei Frauen Erfolg zu haben, hat sie jedoch nicht verstanden.
Sicherlich ist alles Geschmackssache. Aber beim Gastauftritt von Thomas Gottschalk wundert man sich schon sehr. Dieser wirkte absolut überflüssig und fehl am Platz und hätte gut ausgespart werden können.
Alles in allem ein Familienfilm, der mäßig begeistert. Zuviel wirkt kopiert und abgeschrieben. Die wirklich klasse animierten und sympathischen Tiere haben es aber während des ganzen Films schwer, dieses Defizit auszugleichen.
Filmkritik von Gastautor