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Der Kautions-Cop| Kritik 4/10

Kinostart
01.04.2010



Handlung

Der zuletzt etwas glücklose Kautions-Cop Milo Boyd (Gerard Butler) hat soeben seinen persönlichen Traumjob ergattert: Er soll seine Ex (Jennifer Aniston) ins Gefängnis bringen! Denn seine geschiedene Frau, die Reporterin Nicole Hurley, ist nicht rechtzeitig vor Gericht erschienen. Zunächst glaubt Milo, dass dieser Auftrag leicht verdientes Geld für ihn bedeutet, doch als Nicole ihm abermals entwischt, merkt er, dass es offenbar nichts gibt, das in ihrer Beziehung jemals glatt läuft. Nicole will ihren Ex mit allen Mitteln abschütteln, denn sie recherchiert gerade in einem Mordfall und verfolgt selbst die Spur eines Tatverdächtigen. Das zerstrittene Paar versucht fortan, sich gegenseitig nach allen Regeln der Kunst auszutricksen – bis die beiden plötzlich um ihr eigenes Leben rennen müssen. Milo und Nicole glaubten, ihr Versprechen, sich immer zu lieben, zu ehren und einander zu gehorchen, bis dass der Tod sie scheidet, war bereits schwer einzuhalten – doch wie sich jetzt herausstellt, ist es noch weit schwieriger für die zwei, am Leben zu bleiben?!


Filmkritik | Der Kautions-Cop

Was ist der coolste Job der Welt? Wenn es nach Andy Tennant, dem Regisseur von "Hitch - Der Date Doktor" und "Ein Schatz zum Verlieben", geht: Die Ex ins Gefängnis zu bringen! In "Der Kautions-Cop" jagt Gerard Butler deshalb seiner ehemaligen Flamme Jennifer Aniston nach, die nach einer Verkehrssünderei nicht vor Gericht erschienen ist, und will ihr nicht etwa einen Ring anstecken, sondern Handschellen anlegen.

Die Story an sich ist witzig und Aniston und Butler harmonieren vor der Kamera so gut, dass ihnen sofort eine Affäre angedichtet wurde, was beide natürlich nach wie vor vehement verneinen. Sie jagen mit jeder Menge Biss und Charme über die Leinwand, zeigen schauspielerisch gesehen aber keine neuen Seiten von sich. Aniston trägt dieselbe Frisur und denselben Gesichtsausdruck wie immer, Butler bleibt seiner Rolle als ewig grinsender Macho treu. Ein wenig Action hier, ein bisschen nackte Haut da. Alles ganz nett anzuschauen, aber noch lange keine Garantie für eine unterhaltsame und romantische Komödie. Das liegt auch am Drehbuch von Sarah Thorpe, das logisch gesehen so einige Lücken aufweist und dafür sorgt, dass "Der Kautions-Cop" von der ersten Minute an schlicht unglaubwürdig wird.

Um den Zuschauer von der fehlenden Tiefgründigkeit abzulenken, wurde jede Menge Action in den Film eingebaut. Schießereien, psychopathische Drogendealer oder die Flucht vor bösen, bösen Kredithaien sollen die Spannung erhalten. So richtig hilft das der Komödie aber nicht auf die Sprünge und der Zuschauer ahnt schnell, welch überraschendes Happy-End die Geschichte haben wird. Das hat man bereits 100 Mal gesehen und es macht auch beim 101. Mal keinen Spaß.

Dennoch ist natürlich nicht alles schlecht. "Der Kautions-Cop" ist trotz allem relativ kurzweilig und für verliebte Pärchen sicher eine nette Art, den Freitag- oder Samstagabend gemeinsam zu verbringen. Es gibt ein paar Lacher, ein paar prickelnde Momente und, praktisch als Zugabe, eine Story, über die man sich nicht all zu sehr den Kopf zerbrechen muss. Wer Angst hat, vielleicht verhaftet zu werden, weil er sich den den Film nicht ansieht, kann aufatmen - So etwas passiert wohl nur in Hollywood!


Filmkritik von Gastautor

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Der Kautions-Cop

© Sony Pictures Releasing GmbH

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