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Der Kaufhaus Cop| Kritik 8/10

Kinostart
26.03.2009



Handlung

Amerikanische Shopping Malls sind eine Welt für sich. Inklusive eigener Sicherheitskräfte, die manchmal ihre eigenen Gesetze machen müssen, wenn es die Ordnung verlangt. So zumindest versteht Paul Blart (Kevin James) in der Komödie „Der Kaufhaus Cop“ seinen Job. Da der alleinerziehende Vater den Kampf gegen sein Übergewicht längst verloren hat und deswegen kein richtiger Polizist werden durfte, muss er nun im Shopping Center gegen rasende Rollstuhlfahrer und vermeintliche Ladendiebe kämpfen. Seine große Stunde schlägt, als eine Terrorgruppe das Einkaufscenter zum Schauplatz einer Geiselnahme macht. Paul zeigt der Welt und seiner Mutter (Shirley Knight), dass er zum echten Polizisten taugt. Zumal sich unter den Opfern Tochter Maya (Raini Rodriguez) und seine heimliche Liebe Amy (Jayma Mays) befinden.


Filmkritik | Der Kaufhaus Cop

Für den Film „Der Kaufhaus Cop“ haben sich die Comedyspezialisten Kevin James („King of Queens“) und Steve Carr („Sind wir endlich fertig?“) als Regisseur zusammengefunden. Viel schief gehen konnte bei dieser Kombination eigentlich nicht. Das Duo James-Carr vertraut der vielfach erprobten Hollywood-Strategie, einen im Leben vielfach Gescheiterten zum Helden werden zu lassen. Der Stoff taugt für große Dramen und, wie „Der Kaufhaus Cop“ in knapp anderthalb Stunden durchgängig beweist, auch für großartige Komödien. Paul Blarts Weg vom im Polizeitraining kollabierenden Underdog über den von keinen Selbstzweifeln angefochtenen Kaufhauswächter bis zum skurrilen Hero auf dem Elektroscooter wird ohne die oft humortötenden Übertreibungen des Genres geschildert. Statt dessen versteht es Kevin James, aus dem Charakter seiner Figur die Situationskomik zu entwickeln. Selbst die dazu gehörenden Slapstick-Einlagen wirken nicht so, als hätte Regisseur Steve Carr damit nur sein Pflichtpensum erfüllen müssen.

Bevor er ans Drehen ging, hat Carr offenbar genau recherchiert, wie das Leben in einer Shopping Mall einer normalen amerikanischen Stadt abläuft. Zu den Qualitäten des Films gehört, dass er aus den kleinen kuriosen Details des Alltags die komischsten Momente kreieren kann. Die durch die starke körperliche Präsenz von Hauptdarsteller Kevin James umso wirkungsvoller in Szene gesetzt werden können. Er agiert gewissermaßen als Alleindarsteller in einer Crew aus Komparsen, die allesamt eher blass bleiben. Dass der Humor in „Der Kaufhaus Cop“ hauptsächlich auf Kosten der Dicken geht, wirkt manchmal etwas penetrant. Doch da der schwergewichtige Kevin James am Drehbuch von Nick Bakay mitgeschrieben hat und seinen Erdnussbutter-gestählten Körper selbst zum Thema der Witze macht, dürfen die Zuschauer ruhigen Gewissens lachen. Mit diesem Kinofilm zeigt TV-Comedystar Kevin James einmal mehr, dass sein Sitcom-Humor auch für die große Leinwand und das Amüsement von großen wie kleinen Zuschauern taugt.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Der Kaufhaus Cop

© Sony Pictures Releasing GmbH

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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Paul Blart: Mall Cop

Budget
26 Mio. US-Dollar




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