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Der Fluch der zwei Schwestern| Kritik 8/10

Kinostart
28.05.2009



Handlung

Sie waren eine glückliche Familie, doch nach dem tragischen Tod ihrer Mutter kommt Anna (Emily Browning) wegen eines Selbstmordversuchs für längere Zeit in die Psychatrie. Als sie wieder nach Hause zurückkehrt, stellt sie schockierend fest, dass sich ihr Vater Steven (David Strathairn) mit Rachel (Elizabeth Banks), der ehemaligen Pflegerin ihrer verstorbenen Mutter, verlobt hat. Anna ist erschüttert, dass ihr Vater so schnell nach dem Tod seiner Frau ein neues Familienleben anfängt. Sie und ihrer Schwester Alex (Arielle Kebbel) versuchen, ihren Vater davon zu überzeugen, dass Rachel nicht die ist, für die sie alle halten. In den letzten Nächten, seit dem Anne wieder zu Hause ist, hat ihre Mutter sie in ihren Träumen besucht und vor einem furchtbaren Geheimnis über Rachel gewarnt. Den Versuch ihres Vaters, eine neue und glückliche Familie zusammen zu führen, eskaliert in einer brutalen und angsteinflößenden Schlacht zwischen Stiefmutter und Stieftöchtern.

Mit dem Horrorstreifen „Tale of Two Sisters“ (2003) begeisterte der südkoreanische Regisseur Kim Jee-Woon die Fangemeinde. Nur weniger Jahre später kommt eine Neuverfilmung der Guard-Brüder in die deutschen Kinos.


Filmkritik | Der Fluch der zwei Schwestern

Als ich die Gelegenheit bekam, den Film in der englischen Originalfassung zu sehen, war ich zuerst skeptisch. Schließlich handelt es sich hier um ein Remake des koreanischen Horrorfilms "Zwei Schwestern" und mir gefallen asiatische Filme meistens nicht. Außerdem sind blutrünstige Horrorfilme nicht mein Lieblingsgenre. Aber zum Glück wurde ich hier positiv überrascht.

Es handelt sich zwar um einen Horrorfilm, aber der Schrecken ist hier eher hintergründig und gerade deswegen umso packender und auch gruseliger. Auf vordergründige Schocker wie Kettensägen und Monsterfratzen wird hier verzichtet. Ich finde diese Art Horrorfilm viel besser und spannender.

Die Handlung spielt in einer wunderschönen, großen Villa in Neu-England, die toll gefilmt in Szene gesetzt wird. Natürlich trägt das Haus entscheidend zu der gruseligen Atmospähre bei - ein Neubau in der Vorstadt hätte bei weitem nicht die gleiche Wirkung.

Die Geschichte um Anna, die aus der Pychiatrie entlassen wieder in ihr Elternhaus zurückkehrt, beginnt zurückhaltend und nimmt dann zunehmend an Fahrt auf. Annas Träume und Erinnerungen an den Tod ihrer Mutter vermischen sich immer mehr mit der Realität. Teilweise fand ich etwas schwer, Vision und Wirklichkeit auseinander zu halten, aber das ist ja wohl auch so beabsichtigt.

Das Ende des Films bietet wirklich eine vollkommen unerwartete Wendung. Wenn man aber auf die Handlung zurückblickt, deuteten viele Hinweise diese Auflösung bereits an und manche anscheinende Ungereimtheiten erklären sich nun.

Die Schauspieler fand ich insgesamt gut, wobei mir am wenigstens Elizabeth Banks in der Rolle der bösen Stiefmutter gefallen hat. Toll war die Australierin Emily Browning als Anna. Sie spielt die verstörte und traumatisierte junge Frau wirklich sehr überzeugend.

Insgesamt hat der Film mir gut gefallen, er bietet spannende und gruselige Unterhaltung. Teilweise fand ich die Handlung aber etwas verwirrend.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Der Fluch der zwei Schwestern

© Paramount Pictures International Germany

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Steckbrief
Regie
Charles Guard, Thomas Guard

Darsteller
Arielle Kebbel, David Strathairn, Elizabeth Banks, Emily Browning, Jesse Moss, Kevin McNulty, Maya Massar

Genre
Drama, Horror

Tags
Selbstmord
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
The Uninvited




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