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Date Night - Gangster für eine Nacht| Kritik 3/10

Kinostart
15.04.2010



Handlung

Das Ehepaar Claire und Phil Foster (Tina Fey und Steve Carell) führt ein glückliches aber doch etwas lahmes Familienleben und erliegt immer mehr dem Alltag. Auch das Ausgehen ist zur gähnenden Routine geworden. Um ihrer Ehe wieder etwas mehr Pepp zu geben, planen sie ein gemeinsames Abendessen in einem der angesagtesten Restaurants in Manhattan. Hier kommt es zu einer Verwechslung mit dem Ehepaar Tripplehorn (Mila Kunis und James Franco), was den Fosters von da an eine wilde Nacht quer durch New York beschert. Denn sie werden fälschlicherweise für die Tripplehorns gehalten und die sind ganz offensichtlich kein normales Durchschnittspaar. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft werden Claire und Phil Foster ab sofort von bösen Gangstern gejagt und sie müssen alle Tricks anwenden, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen, um ihre Haut zu retten.


Filmkritik | Date Night - Gangster für eine Nacht

Eines steht fest: Beim Thema Drehbuch hatten die Autoren von "Date Night - Gangster für eine Nacht" eine blühende Fantasie. Anfangs ist die Story noch witzig, doch dann entbehrt die "Bonnie und Clyde 2.0er-Version" schnell jeglicher Logik und hat so keine Chance, den Betrachter mit auf die ach so lustige Verwechslungs-Reise rund um einen USB-Stick und eine folgenreiche Verwechslung zu nehmen. Leider kann Regisseur Shawn Levy nicht an frühere Erfolge wie "Nachts im Museum" anknüpfen und auch die Hauptdarsteller Steve Carell (bekannt aus Filmen wie "Jungfrau (40), männlich, sucht..." und "Evan Allmächtig") und Tina Fey ("30 Rock") können anhand des Skript nicht zaubern. Immerhin stimmt die Chemie zwischen den beiden und sie retten über den relativ pointen-armen Film hinweg. Was ihn aber nicht zwingend besser macht.

Eigentlich verrät schon der Titel "Date Night - Gangster für eine Nacht", dass es sich bei dieser Komödie um nichts Fundamentales handeln kann. Und siehe da: Überraschung! Es scheint fast unglaublich, was man als Stino-Pärchen in nur einer Nacht in New York erleben kann. Auf ein romantisches Dinner folgen wilde Verfolgungsjagden und Schießereien. Und die sind erst der Anfang. Das Pärchen Carell/Fey schlittert von einer Katastrophe in die nächste und nimmt die Glaubwürdigkeit des Films gleich mit. Da helfen leider auch halbnackte Nebencharaktere wie Mark Wahlberg oder der nudelige Ray Liotta nicht weiter. Selbst wenn man sich noch so viel Mühe gibt: "Date Night - Gangster für eine Nacht" will einfach nicht besser werden, denn der Film kann nicht über seinen Schatten springen. Schade, denn das Potential ist eigentlich da. Zumindest für kurze Zeit. Regisseur Shawn Levy scheint diese wenigen Minuten leider verpasst zu haben.

So ist "Date Night - Gangster für eine Nacht" ein solides Filmchen geworden, das sicher für ein paar Lacher gut ist, aber niemanden vom Hocker reißt. Wer auf einen wirklich unterhaltsamen Streifen hofft, wird bitter enttäuscht und spätestens dann, wenn das Licht im Kinosaal angeht, wieder in den Alltag entlassen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Date Night - Gangster für eine Nacht

© 20th Century Fox

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