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Das Vermächtnis der Tempelritter| Kritik

Kinostart
2004



Handlung

Als Junge hört Benjamin Frankling Gates (Nicolas Cage) von seinem Großvater (Christopher Plummer), dass die Gründerväter den legendären Schatz der Tempelritter an einem unbekannten Ort versteckt hätten, um ihn während des Unabhängigkeitskrieges vor den Briten in Sicherheit zu bringen. Seither hat die Schatzsuche in der Familie Gates Tradition, obwohl Benjamins Vater (John Voight) der Sache eher skeptisch gegenübersteht und schließlich aufgegeben und den Schatz ins Reich der Legende verbannt hat. Benjamin ist jedoch überzeugt, dass die Überlieferung einen wahren Kern enthält; vor allem der Hinweis, Charlotte kenne das Geheimnis, lässt ihn nicht los. Er stellt eine Expedition zusammen, um im ewigen Eis nach ihr zu suchen, stößt jedoch nur wieder auf einen weiteren Hinweis. Die Spur führt diesmal zur amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, auf deren Rückseite sich eine Karte verbergen soll, die zum Schatz der Tempelritter führt. Begleitet wird Ben Gates auf seiner Schatzsuche von seinem besten Freund Riley (Justin Bartha) und der Geschichtsexpertin Dr. Abigail Chase (Diane Kruger).


Filmkritik | Das Vermächtnis der Tempelritter

Nicht immer ganz logisch, bietet "Das Vermächtnis der Tempelritter" zwei Stunden Unterhaltung in bester Indiana-Jones-Tradition, auch wenn Gates (warum musste ich dabei nur immer an Bill Gates denken?) letztendlich nicht Indy ist und ihm dessen Schlagfertigkeit fehlt. Auf coole Sprüche wie "Kein Flugschein!" sollte man also lieber nicht hoffen. Trotzdem wird es nie wirklich langweilig wie bei anderen "Popcorn-Filmen", die ich im Kinojahr 2004 gesehen habe ("I, Robot", "The Day After Tomorrow"). Die Idee, mal eben die Unabhängigkeitserklärung zu klauen - oh pardon, auszuborgen bzw. vor dem Zugriff der bösen Buben in Sicherheit zu bringen -, hat etwas für sich. Diane Kruger konnte in der Rolle als Konservatorin allerdings nicht wirklich überzeugen, ebenso wenig wie als schöne Helena in Troja. Sean Bean, der schon in Sag kein Wort!  bewiesen hat, dass er sich als Bösewicht bestens eignet, war als Gegenspieler von Nicolas Cage ein gutes Gegengewicht zu dieser Fehlbesetzung.

Gut gefallen hat mir der optisch gelungene Abspann, der gleichwohl nicht verhindern konnte, dass fast alle Anwesenden den Saal verließen, nachdem das letzte Bild des eigentlichen Filmes über die Leinwand geflimmert war. Beeindruckend war auch die Soundkulisse des Streifens, weshalb man ihn sich möglichst in einem großen Saal mit guter Surroundanlage anschauen sollte.


Filmkritik von Monika Hübner

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Budget
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