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Das Hundehotel| Kritik 4/10

Kinostart
05.02.2009



Handlung

Die Waisenkinder Andi (Emma Roberts) und Bruce (Jake T. Austin) haben eine Odyssee durch viele Pflegefamilien hinter sich und sind nun bei einem Rocker-Paar gestrandet, welches nur auf die Entdeckung als Band wartet, den ganzen Tag mit Proben verbringt und sich nicht sonderlich um die Kinder kümmert. Das Einzige, was Andi und Bruce von ihren Eltern blieb, ist ein Hund Namens „Friday“. Unglücklicherweise dürfen sie im Haus der Pflegeeltern keine Hunde halten. Eine Trennung von dem Tier kommt aber nicht in Frage. Daher sind sie gezwungen, „Friday“ zu verstecken und heimlich für den Hund zu sorgen. Da Hundefutter nicht umsonst ist, brauchen sie eine Einnahmequelle.


Filmkritik | Das Hundehotel

Die Produktion von "Das Hundehotel" überrascht durch das Fehlen von bekannten Altstars und bietet eine gute Vorschau auf das Können der jungen Generation an Schauspielern. Das einzige, bekannte Gesicht in diesem Film gehört Emma Roberts, die aus dem Film „Wild Child - Erstklassig zickig“ bekannt ist. Sie spielt eine der Hauptrollen, die 16-jährige Andi und zeigt dabei weitaus mehr schauspielerisches Talent als in "Wild Child“. Trotz der Story mit traurigem Hintergrund erwartet die Zuschauer ein unterhaltsamer und witziger Film, der sich als Abendprogramm für die ganze Familie eignet. Es ist schon erstaunlich, wie viel kreatives Potential in Jugendlichen stecken kann, wenn es darum geht, etwas Gutes zu tun.

Der Film lässt keine Langeweile aufkommen und sorgt mit einer Menge Gags für eine Auflockerung des eigentlich sehr traurigen Themas. Auch Menschen, die Hunde nicht wirklich mögen, kommen hier auf ihre Kosten und können ihre Lachmuskeln trainieren. Besonders auch im Teil des Filmes, in dem es um den Schutz des geheimen Hundehotels geht, zeigen die Jugendlichen ihre Qualitäten. Nur mit Zusammenhalt, Einfallsreichtum und Verschwiegenheit können sie das Schlimmste verhindern. Neben der Unterhaltung werden so auch immer wichtiger werdende Fähigkeiten, wie Teamgeist und Zusammenarbeit vermittelt. Auch ein Blick in die Realität von jugendlichen Waisen mit allen Ihren Problemen und ihrer Gefühlswelt wird dem Zuschauer hier ermöglicht. Man kann nachempfinden, wie es jungen Menschen, die herumgestoßen und von niemandem wirklich geliebt und beschützt werden, geht. Sie werden zur frühen Selbständigkeit gezwungen und müssen ihre Probleme ohne die Hilfe von Erwachsenen lösen. Nicht nur, dass ihnen die Unterstützung der Erwachsenen fehlt, sie wissen um die Gefahr, die von ihnen ausgeht, wenn ihr Geheimnis gelüftet wird. Das muss auf alle Fälle verhindert werden, sonst verlieren sie die einzige Liebe, die in ihrem Leben existiert. Dem Regisseur Thor Freudenthal ist mit seinem ersten Werk ein guter Einstieg in das Geschäft gelungen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Das Hundehotel

© Paramount Pictures International Germany

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