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Crank 2: High Voltage| Kritik 7/10

Kinostart
16.04.2009



Handlung

Der chinesische Mafiosi Johnny Vang (Art Hsu) hat seinen Auftrag erfolgreich erfüllt. Für seinen Boss hat er seinem Feind, dem Killer Chev Chelios (Jason Statham), das Herz gestohlen - ganz wörtlich - und durch ein künstliches Herz ersetzt. Johnnys Boss kann so länger leben und Chev erhält seine verdiente Strafe. Bereits drei Monate zuvor musste Chev um sein Herz bangen, musste er doch im Laufschritt durch L.A. hetzen, um am Leben zu bleiben. Ruhe hätte ihn umgebracht. Entspannen wird sich Chev diesmal auch nicht können. Das neue Herz ist auf Elektroschocks angewiesen, um weiter zu schlagen. Der Auftrag von Chev ist ganz klar: Er muss sein altes Herz zurückbekommen und Johnny Vang sowie seinen Chef zur Strecke bringen. Da hilft schon mal ein Griff in die Starkstromleitung...


Filmkritik | Crank 2: High Voltage

Wer in den Sequel zu "Crank" geht, wird dies höchstwahrscheinlich tun, weil er vor knapp drei Jahren den ersten Teil genossen hat, der an Spannung und Action kaum etwas vermissen ließ und 90 Minuten mitfiebern bot. Ob dies auch beim Sequel "Crank 2: High Voltage" der Fall ist und ob das Tempo ebenso hoch gehalten werden konnte, kann getrost mit "Ja" beantwortet werden. Der zweite Teil ist sogar an vielen Stellen noch um einiges rasanter ausgefallen als die erste verzweifelte Bemühung des Chev Chelios, am Leben zu bleiben.

Zugegeben, die Handlung von Crank 2: High Voltage ist in ihrer Grundbasis sicherlich noch unrealistischer, als dies im ersten Teil der Fall war. Und eine elektrische Batterie anstelle eines Herzens am Körper zu tragen, deren Saft nicht ausgehen darf, ist sicherlich größeres Science-Fiction als die durch Chevs Aders fließende Substanz aus dem ersten Teil. Doch seien wir mal ehrlich: Auf Realitätsnähe erhebt die Filmreihe kaum Anspruch - zum Glück könnte man behaupten, denn nur so entstehen auch kreative Ideen, für die die Drehbuchautoren jedoch nicht alleine verantwortlich scheinen.

Teilweise inspiriert sich Crank 2: High Voltage am ersten Teil des Filmes, so dass Szenen wie der Sex in der Öffentlichkeit natürlich nicht fehlen, dieses Mal jedoch noch absurder zwischen gut bestückten Rennpferden auf der Rennbahn stattfinden. Unverkennbar ist jedoch auch die Zitierfreudigkeit der Drehbuchschreiber, die sich nicht nur an den Horrormovies der Fünfziger Jahre inspiriert haben, sondern an vielen Stellen auch den Lacher auf ihrer Seite haben, weil sie Zitate aus anderen Filmen oder Serien einbinden. Ein gutes Wissen in der Popkultur sollte man also mitbringen, um wirklich jeden der abgedrehten Gags verstehen zu können, die einem dem Tempo des Filmes entsprechend nur so um die Ohren fliegen.

Chevs Kampf ums Überleben und um die nächste Stromquelle, die seine Batterie wieder mit genügend Strom versorgt, ist also noch abgedrehter ausgefallen als der erste Teil und beinhaltet nicht nur viele Gags, sondern auch viele skurrile Charaktere, so dass man auf Kampfszenen mit mexikanischen Transvestiten oder bis unter die Zähne bewaffnete Bikini-Mädels nicht verzichten muss. Ein rasanter und actionreicher Spaß, den keiner vermissen sollte, der schon den ersten Teil liebte.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Crank 2: High Voltage

© Universum Film

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News

11.03.2009
Der neue deutschsprachige Crank 2 Filmtrailer kann bestaunt werden.
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Steckbrief
Regie
Mark Neveldine, brain taylor

Darsteller
Amy Smart, Bai Ling, Brian Taylor, Clifton Collins Jr., David Carradine, Dwight Yoakam, Efren Ramirez, Geri Halliwell, Jason Statham, John De Lancie, Valarie Rae Miller

Genre
Action

Tags
Crank, Herz, Joseph Julian Soria
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Herstellungsland
USA


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