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Cassandras Traum| Kritik

Kinostart
05.06.2008



Handlung

Die beiden Londoner Brüder Terry (Colin Farrell) und Ian (Ewan McGregor) sind äußerst klamm. Terry ist dem Glücksspiel verfallen und lan der jungen Schauspielerin Angela (Hayley Atwell). Zudem haben sie sich gerade ein neues Boot geleistet, "Cassandra`s Dream", benannt nach einem Außenseiter bei einem Hunderennen, der Terry einst einen ganzen Batzen an Wettgeld eingebracht hatte. Ihr reicher Onkel (Tom Wilkinson) verspricht finanzielle Hilfe - nicht ohne Gegenleistung versteht sich. Die Brüder sollen einen Mann umbringen, der dem Onkel Böses will. Der Traum hat also seinen Preis. Die Brüder quälen sich mit ihrer Entscheidung, das Ansinnen, einen Mord zu begehen, wird immer wieder durchdiskutiert. Am Ende zerbrechen Terry und Ian an dieser Tat.


Filmkritik | Cassandras Traum

Woody Allen dreht Jahr für Jahr einen Film. In manchen Filmen spielt er auch die Hauptrolle. In "Cassandras Traum" bleibt er als Regisseur und Drehbuchautor hinter der Kamera. Wie seine beiden Vorgänger spielt auch dieser Streifen in London und nicht mehr in New York. Dabei ist "Cassandras Traum" ein universeller Film - er könnte genau so gut auch in Boston, Paris oder Berlin angesiedelt sein. "Cassandras Traum" bleibt eines der schwächeren Werke von Woody Allen.
Als Psychothriller kommt er leider nie richtig in Fahrt. Der Film dümpelt vor sich hin, wie das Boot im Wasser. Langeweile schleicht sich ein weil es Allen nicht gelingt, einen wirklichen Spannungsbogen zu schlagen - und die Zuschauer damit in seinen Bann. Dazu passen leider auch die belanglosen Dialoge, die Allen seinen beiden Protagonisten in den Mund legt. Sehr englisch wirken sie ohnehin nicht. Was auch daran daran liegen mag, dass Collin Farell Ire ist und Ewan MdGregor ein echter Schotte. Zwei gute Schauspieler, gar keine Frage, hier aber bleiben sie blass - eine Fehlbesetzung. Auch atmosphärisch ist "Cassandras Traum" eine Enttäuschung. Die Kamera von Vilmos Zsigmond wirkt seltsam uninspiriert. Humorfrei ist dieser Film leider auch noch.

Umso stärker bleibt der Londoner Auftakt, Allens Tennis-Krimi "Match Point" in Erinnerung. Er punktete nicht zuletzt mit einer fabelhaften Hauptdarstellerin. Eine gute Nachricht: Scarlett Johansson spielt im nächsten Spielfilm von Woody Allen wieder mit. Er heißt "Vicky Cristina Barcelona". Die Musen, sie müssen Woody Allen eben küssen.


Filmkritik von Gastautor

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Cassandras Traum

© Constantin Film Verleih GmbH

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