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Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht| Kritik 7/10

Kinostart
24.11.2011



Nach vielen Gerüchten ist es nun offiziell: "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht" wird in zwei Filme geteilt. Concorde Filmverleih wird den ersten Teil am 24. November 2011 in die deutschen Kinos bringen, den zweiten dann voraussichtlich im Sommer 2012.


Handlung

Das frische Eheglück von Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) findet ein abruptes Ende, als die Welt von schicksalhaften Ereignissen bedroht wird.

Nach einer wunderschönen Hochzeit auf dem Anwesen der Cullens reisen Bella und Edward nach Rio de Janeiro und verbringen dort ihre Flitterwochen. Auf einer einsamen Insel vor Rio geben sie sich endlich ihren so lange unterdrückten Leidenschaften hin. Schon bald entdeckt Bella, dass sie schwanger ist. Doch das Baby scheint nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihr Leben zu gefährden. Während der verhängnisvollen Geburt erfüllt Edward schließlich Bellas Wunsch unsterblich zu werden, um sie vor dem Tod zu bewahren.

Die Geburt ihrer außergewöhnlichen Tochter Renesmee setzt eine gefahrenvolle Kette von Ereignissen in Gang und stellt eine große Bedrohung für die Volturi dar. Die furchterregenden Anführer des Vampir-Clans wollen Renesmees Tod. In einer schicksalsträch- tigen Schlacht entscheidet sich die Zukunft der Cullens und ihrer Verbündeten. Werden sie vereint in ihrer Macht die Volturis besiegen können?


Filmkritik | Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht

Mit "Breaking Dawn" startet das Finale der Twilight-Saga endlich in den Kinos und will den wartenden Fans genau das bieten, wonach sie verlangen. Allerdings wurde bereits früh ein erstes Zugeständnis an die Einspielergebnisse an der Kinokasse gemacht, indem man das Finale ähnlich wie den letzten Harry Potter-Streifen kurzerhand in zwei Episoden aufteilte. Bis zum wirklichen Ende der Saga müssen Fans also noch bis Ende nächsten Jahres warten, bekommen aktuell aber zumindest schon mal die Traumhochzeit von Bella und Edward präsentiert. Als Regisseur verpflichtete man für "Breaking Dawn" diesmal den mit "Dreamgirls" bereits erfolgreich gewesenen Bill Condon. Man setzt damit die Tradition fort, dass jeder Teil der Reihe bisher von einem anderen Regisseur inszeniert wurde. Das hat den Vorteil, dass eventuell auch Neueinsteiger etwas mit dem Streifen anfangen können, da jeder Regisseur "seinem" Film eine ganz persönliche Note verleihen möchte. Gleichzeitig fehlt allerdings auch in gewisser Weise die Leidenschaft, die ein Regisseur in eine Reihe steckt, wenn er für jeden Teil verantwortlich ist.

Dies merkt man "Breaking Dawn" zum Glück kaum an. Condon inszeniert den Streifen so, dass er zwar in erster Linie Fans der Buchvorlage zufrieden stellt. Dennoch merkt man ihm auch seine filmischen Wurzeln an, die im Bereich des Horrorfilms liegen. Beim Start des Streifens lässt er somit der Traumhochzeit von Bella und Edward genug Zeit, um sich entfalten zu können. Die aus den Vorgängern bekannte romantische Verklärtheit erreicht hier sicherlich ihren vorläufigen Höhepunkt der Serie. Dass es danach Lücken in der Logik gibt, ist dem Drehbuch, bzw. der Vorlage selbst zuzuschreiben. Die Schwangerschaft von Bella, die ein Kind von einem Untoten gebären soll, sollte eher nicht logisch hinterfragt werden. Denn warum hat niemand aus der Familie der Cullans geahnt, was passieren könnte und das junge Glück gewarnt? Und warum um alles in der Welt haben die beiden Liebenden nicht selbst für eine angemessene Verhütung gesorgt? Wie es auch sei, dadurch erhält der Film wenigstens eine spannende Wendung. Die Idee, dass der Zwitter aus Mensch und Vampir in Bellas Körper deren Energie verzehrt und somit ihr Leben bedroht, wurde immerhin passend umgesetzt. Zum Finale hin punktet dann Regisseur Condon dann mit der blutigen Geburtsszene, die ein wenig an "Rosmary's Baby" erinnert und in den USA sogar um einige Szenen geschnitte wurde, die den Moralaposteln für heftig für die Jugendfreigabe erschienen.

Kristen Stewart scheint übrigens dankbar darüber gewesen zu sein, dass sie eine andere Seite ihrer Figur zeigen darf. So strahlt sie nun nicht mehr mit schmachtenden Blicken ihren Edward an, sondern verzieht vor Schmerzen verzerrt das Gesicht, welches dank der Make Up-Künstler immer fahler und eingefallener wirkt. So wie ihre Figur in den Vordergrund rückt, nimmt sich Robert Pattinson als Edward dafür zurück. Er ist eher der Beschützer seiner Geliebten, kann aber in "Breaking Dawn" nicht wirklich Akzente setzen. Dafür darf Werwolfjunge Jacob ein wenig mehr aus sich machen. Das gelingt Taylor Lautner auch recht gut. Dass er sich gelich zu Beginn des Streifens dabei sein Shirt vom Hemd reißt und seinen durchtrainierten Waschbrettbauch in die Kamera hält, ist für die weiblichen Zuschauer sicherlich entzückend. Doch auch schauspielerisch haucht er seiner Figur mit einem verschmitzten Lächeln und dem ein oder anderen Augenzwinkern mehr Leben ein als in den vorigen Teilen.

Fans der Saga werden sicherlich an "Breaking Dawn" ihre Freude haben, da der Streifen weniger langatmig und teils düsterer geworden ist als die Vorgänger. Wer mit dem Twilight-Universum aber bisher nichts anfangen konnte, wird sich auch durch "Breaking Dawn" nicht bekehren lassen können und ein Anhänger von Stephanie Meyers Vampir-Saga werden.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht

© Concorde Filmverleih GmbH

Kommentare


Darleen
25.10.2011, 13:02:01
ich gehe in allen 4 teilen rein das wird sowas von geilo
Maja
03.10.2011, 21:16:53
Karten sind schon gekauft!! Ich werde in das Quadro gehen, knapp 10 std Twilight das wird so geil!! Kanns kaum noch erwarten!!
Susanne Kruse
03.08.2011, 21:06:37
Werde mir den Film auf jeden angucken. Total Romantisch und Action Pur. Ich freu mich schon drauf.
Nicole
10.05.2011, 12:34:45
der soll nicht schlecht sein wenn ich kann schaue ich ihn mir aujedenfall an

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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Breaking Dawn (Teil 1)


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